Kranzl: Kostenlose Kindergärten am Nachmittag

Ich möchte das Niederösterreich das Land der Kinder wird!

Niederösterreich (SPI) Eine eindrucksvolle Bilanz legte LR Christa Kranzl für den Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich vor. "Ich bin stolz sagen zu können, Niederösterreich ist ein kinderfreundliches Bundesland. Eine Studie der NÖ Landesakademie bescheinigt, dass 86 Prozent der Landsleute mit den Kinderbetreuungseinrichtungen zufrieden sind. Bei den Kindergärten haben wir eine fast 100 Prozent Versorgung. Für mich als zuständige Landesrätin ist dies sehr wichtig. Für mich ist auch die Vielfalt im Angebot an die Mütter und Väter sehr wichtig".

Für die Kinderbetreuung stehen Tagesmütter, Tagesbetreuungseinrichtungen, Horte und Kindergärten zur Verfügung. Derzeit gibt es in Niederösterreich: 1500 Tagesmütter, 123 Tagesbetreuungseinrichtungen, mit 179 Gruppen, in denen 2187 Kinder betreut werden. 182 Horte mit 302 Gruppen in denen 6027 Kinder betreut werden. 1030 Kindergärten mit 2081 Gruppen in denen 44.229 Kinder betreut werden. Dazu kommen 51 bewilligte private Kindergärten mit 80 Gruppen. Von den 51 privaten Kindergärten sind 6 Betriebskindergärten (4 Krankenhauskindergärten Maria Gugging (1 Gruppe), Mistelbach (1 Gruppe), St. Pölten (1 Gruppe), Tulln (2 Gruppen) und 1 Betriebskindergarten am Flughafen Schwechat, sowie einer in der SCS. Insgesamt wendet das Land Niederösterreich 100 Mio. Euro für die Kinderbetreuung (Kindergärten und Tagesbetreuung)auf.

"Ein gutes Angebot für die Mütter und Väter. Ein gutes Angebot für die Kinder in unserem Bundesland. Wir könnten uns jetzt beruhigt zurücklehnen, für mich ist aber Stillstand Rückschritt und deshalb müssen wir alles unternehmen den Standard zu halten und weiter auszubauen. Es ist eine Tatsache, dass die Mehrheit der Frauen einen Beruf ausübt bzw. berufstätig sein möchte. Egal aus welchen Gründen Frauen arbeiten, wir haben die Verpflichtung ihnen hervorragende Kinderbetreuungseinrichtungen anzubieten" so Landesrätin Christa Kranzl.

"Ich habe daher bereits vor einem halben Jahr eine Arbeitsgruppe "Kindergarten 2007" bestehend aus Fachleuten der zuständigen Abteilungen, Kindergärtnerinnen und Eltern unter der Mitarbeit der Landesakademie eingesetzt. Die Aufgabe ist "wie sieht der Kindergarten in der Zukunft aus". Bis zum Frühjahr werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorliegen. Konkret fordere ich: Den verstärkten Ausbau von altersgemischten Gruppen. In über 70 Kindergärten gibt es derzeit altersgemischte Gruppen. Dies bedeutet, dass neben den Kindergartenkindern (3 - 6 jährige), unter 3jährige und/oder über 6jährige betreut werden. Dies ist ein wichtiger Fortschritt gerade in ländlichen Regionen. - Integrationsgruppen -für mich ist die Integration sowohl von Kindern mit besonderen Bedürfnissen aber auch von Kindern mit einer anderen Muttersprache sehr wichtig. In beiden Bereichen muss es in den kommenden Jahren zu einem weiteren Ausbau kommen. - Bewegungsräume auch für eingruppige Kindergärten
Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang und Kinder brauchen für ihre Entwicklung und ihre Gesundheit ausreichend Bewegung. Derzeit sind Bewegungsräume erst für mehrgruppige Kindergärten vorgeschrieben. - Mehr Hortplätze und mehr Plätze für unter 3jährige. So gut die Versorgung in der Alterstufe der 3 - 6 Jährigen ist, so wichtig ist die Angebotserweiterung bei den unter 3jährigen und bei den über 6jährigen. Hier werden wir mit den altersgemischten Gruppen besonders in den städtischen Regionen nicht das auslangen finden. -Mehr Mittel für den Schul- und Kindergartenfonds. Neben der inhaltlichen und organisatorischen Weiterentwicklung dürfen die baulichen und austattungsmässigen Verbesserungen nicht reduziert werden. - Kostenloser Kindergarten auch am Nachmittag. Wir haben in Niederösterreich den kostenlosen Kindergarten am Vormittag. Es ist durch nichts zu begründen, warum der Kindergarten nicht auch am Nachmittag kostenlos sein soll. Dies würde besonders den berufstätigen Müttern helfen, auch am Nachmittag für die optimale Betreuung ihres Kindes sorgen zu können. Mein Ziel ist es Niederösterreich noch kinderfreundlicher zu machen", so Landesrätin Christa Kranzl. sw

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