Wagner: Illegale Prostitution wird sich in Wien ausweiten!

Wien, 2003-03-11 (fpd) – Scharf kritisierte heute der freiheitliche Wiener Gemeinderat Josef Wagner die Ankündigung von SP-Stadträtin Renate Brauner, dass Freier, die in öffentlichen Verbotszonen illegale Prostituierte aufsuchen, doch nicht bestraft werden sollen. "Durch diese Tatenlosigkeit seitens der Wiener Stadtregierung wird sich die illegale Prostitution weiter ausweiten", befürchtet Wagner. ****

Trotz der behördlich festgelegten Verbotszonen in der Leopoldstadt oder im Bereich der äußeren Mariahilferstrasse beschweren sich immer mehr Bewohner über die offene und oft aggressive Kontaktaufnahme durch illegale Prostituierte. Die Polizei ist unter den bestehenden Bestimmungen des Wiener Prostitutionsgesetzes machtlos. Das Sicherheitsbüro hat bei Novellierungsvorschlägen zum Wiener Prostitutionsgesetz wiederholt auf die gesetzliche Problematik hingewiesen. Eine verstärkte Exekutierung des Prostitutionsgesetzes kann seitens der Polizei nur dann erfolgen, wenn die rechtlichen Bestimmungen abgeändert werden.

"In einem von der FPÖ eingebrachten Initiativantrag wurde verlangt, dass auch Freier, die in einer Verbotszone offensichtlich sexuelle Handlungen gegen Entgelt in Anspruch nehmen wollen, mit einer Verwaltungsstrafe belegt werden können", so Wagner.

Wagner ist überzeugt, dass mit dieser von der FPÖ beantragten Änderung des Prostitutionsgesetzes und einem verstärkten Polizeieinsatz die illegale Prostitution und das Freierunwesen erfolgreich bekämpft werden könnte. "Die seit 5 Jahren von der SPÖ versprochene Verschärfung des Prostitutionsgesetzes wird mit der Ankündigung Brauners jedoch wieder nicht Realität". (Schluss) lb

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