Kukacka: Privatisierung der ÖIAG wie im Regierungsprogramm geplant umsetzen

Parteipolitisch motivierte Panikmache für Wirtschaftsstandort Österreich "nicht hilfreich"

Wien, 11. März 2003 (ÖVP-PD) Gegen "parteipolitisch motivierte Panikmache" im Zusammenhang mit den geplanten Privatisierungen in der ÖIAG sprach sich heute, Dienstag, der stellvertretende oberösterreichische ÖAAB-Landesobmann ÖVP-Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka nach den gestrigen Aussagen von SPÖ-Abgeordneten und voest-alpine-Betriebsrat Dietmar Keck aus. ****

Die Zielsetzungen der Privatisierung seien zum einen möglichst hohe Wertsteigerungen der Unternehmen und möglichst hohe Erlöse für den Eigentümer, wobei auch auf die Entwicklung der Aktien entsprechend Rücksicht zu nehmen sei. Zum Zweiten seien die Entscheidungszentralen in Österreich zu halten. Drittens werde eine österreichische Kernaktionärsstruktur durch Syndikate mit industriellen Partnern, Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Vorsorgekassen und Fonds im Sinne der Stärkung der Headquarter-Funktion Österreichs angestrebt, stellte Kukacka klar.

"Die Privatisierungen sind kein Selbstzweck, sondern sollen zu einer möglichst hohen Wertsteigerung der Unternehmen führen, um dadurch auch langfristig Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten und neue zu schaffen", so Kukacka. Die Privatisierungen sollten möglichst hohe Erlöse für den Eigentümer bringen, um damit die Schuldenlast der ÖIAG und die Haftung des Bundes weiter zu reduzieren.

"Weniger Schulden bedeuten weniger Zinsenzahlungen für uns alle, das kurbelt die erfolgreiche österreichische Wirtschaft weiter an", so Kukacka. Streikdrohungen und Angstmache bereits im voraus seien für den Wirtschaftsstandort Österreich weder zielführend noch hilfreich, da die Bundesregierung alles daran setzen werde, die besten Lösungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer herbeizuführen. Im übrigen kann sich auch der ÖIAG-Vorstand eine vollständige Privatisierung unter den richtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorstellen", schloss Kukacka.

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