Windholz: Kein NÖ-Patient darf in Wien mehr abgewiesen werdem Streit auf dem Rücken kranker Menschen muß endlich aufhören

Windholz: Kein NÖ-Patient darf in Wien mehr abgewiesen werden Streit auf dem Rücken kranker Menschen muß aufhören

"Der Streit über die Aufnahme von Patienten aus Niederösterreich in Wiener Spitäler muß endlich beendet werden", fordert FP-Landesparteiobmann Ernest Windholz. Heute, Dienstag, haben die für Gesundheit zuständige Landeshauptmann-Stellvertreterin Heidemaria Onodi (SP) und Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka (VP) die letzte Chance, die Interessen Niederösterreichs durchzusetzen. "Die beiden Vertreter des Landes müssen bei dem Krisengespräch in Wien hart verhandeln."

Denn die Auseinandersetzung über die Behandlung von Fremdpatienten dürfe nicht auf dem Rücken kranker Menschen ausgetragen werden. Windholz: "Es ist ein Skandal, daß unsere Landsleute, die dringend eine ärztliche Behandlung benötigen, in Wien abgewiesen werden. Schließlich erhält die Bundeshauptstadt für die Versorgung von Patienten aus anderen Bundesländern zusätzliche Steuermittel." Zudem werden Wiener problemlos in niederösterreichische Krankenhäuser aufgenommen.

Dennoch schaute Landesvize Onodi der Benachteiligung der Niederösterreicher tatenlos zu. "Sie machte den roten Bonzen in Wien die Mauer, da sie ihren Parteifreunden nicht wehtun wollte", klagt Windholz. Landesrat Sobotka polterte zwar wild und drohte gar mit einer Klage. Damit hatte es sich aber auch schon. Keine Reaktion kam angesichts des Fremdpatienten-Streits von einem Mann, der sich sonst überall einmischt und gern das große Wort führt: VP-Landeshauptmann Erwin Pröll. "Er findet es nicht der Mühe wert", so Windholz, "das Problem mit seinem Freund, dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl, in einem Vieraugengespräch zu lösen."

Bei der Auseinandersetzung mit Wien fällt Niederösterreich nun unter anderem das selbstverschuldete schlechte Angebot von Plätzen für die Strahlentherapie auf den Kopf. Die Wiener Stadträte Sepp Rieder und Elisabeth Pittermann berichteten bereits genüßlich, daß allein im Donauspital 49 Prozent der Krebspatienten, die eine Strahlentherapie benötigen, aus Niederösterreich stammen. Windholz: "Nicht nur in diesem Bereich muß das medizinische Angebot entschieden verbessert werden. Das sind wir den Patienten schuldig."

Rückfragen & Kontakt:

NÖ Landtagsklub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-13 444

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN0001