Warmuth: Schaunig mit kaltem Herz gegenüber Heimbewohnern

Unverständliche Blockade gegenüber den Heimen Deutsch Griffen und Eberstein

Klagenfurt.- 11-03-03. "Eine Politik des kalten Herzens gegenüber den Bewohnern des kleinen Altenheimes in Deutsch Griffen sowie gegenüber den Görtschitztalern, die ein Altenheim in Eberstein (Bezirk St. Veit) benötigen, wirft die Sozialpolitikerin und FP-Obfrau des Bezirkes St. Veit LAbg. Wilma Warmuth der Sozialreferentin LR. Dr. Gabriele Schaunig-Kandut vor. Schaunig hatte am Dienstag der Landesregierung eine Liste von zu fördernden Sozialprojekten vorgelegt, in der sowohl der Ausbau des Heimes Deutsch Griffen als auch das bereits genehmigte Projekt Görtschitztal-Eberstein fehlte. "Das ist eine unverständliche Blockadepolitik von Schaunig, obwohl die Mehrheit in der Regierung als auch im Landtag (FP und VP) gerade diese beiden Projekte als vordringlich betrachtet", protestiert Warmuth.

Stattdessen habe Schaunig ohne jede Vorbehandlung und Erörterung ein Altenheimprojekt der Wohnbaugenossenschaft "Heimat" in
Villach durchdrücken wollen. "Wenn man schon mit Wohnbauge-sellschaften Heime errichten will, muss Fairneß gelten. Auch andere gemeinnützige Kärntner Wohnbaugesellschaften sollten die Möglichkeit haben, sich um die Errichtung von Projekten zu bewerben," fordert FP-Sprecher LAbg. Siegfried Jost.

Selbst die eigenen Parteifreunde versagen Schaunig die Unterstützung bei ihren Anträgen, denn die vom Gesetz vorgeschriebene Vorbehandlung der Sozialprojekte im Sozialfonds konnte diesmal nicht stattfinden, weil keine Beschlußfähigkeit gegeben war. Es fehlten ein Mitglied der SPÖ und beide VP-Vertreter. Aus diesem Grund konnte die Landesregierung auch ein Integrationsprojekt in Brückl nicht behandeln.

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