Österreichischer Solararchitekturpreis 2003 für Salzburg und Vorarlberg - Oberösterreich bei Auszeichnungen im Spitzenfeld

Wels (OTS) - Spektakulär war der Rahmen, spektakulär waren die eingereichten Projekte und absolut spannend war die Prämierung: denn anlässlich der Eröffnung der Energiesparmesse Wels wurde am 7. März 2003 im Beisein von unzähligen Ehrengästen und zahlreichen Medienvertretern der Große Österreichische Solararchitekturpreis 2003 von hochrangigen Vertretern aus Bundes- und Landespolitik überreicht. Die zwei Hauptpreise gingen an eine Reihenhausanlage in Dornbirn/Vorarlberg (Architekt Johannes Kaufmann) und an den Stadtsaal Oberndorf/Salzburg (Architekten Christian Mayer und Franz Seidl). Weitere 8 Projekte, darunter drei aus Oberösterreich, zwei aus Niederösterreich, zwei aus Tirol und eines aus Salzburg, erhielten Auszeichnungen.

Insgesamt bewarben sich 39 Projekte aus ganz Österreich um diesen begehrten Architektur-Oskar. Mehr als die Hälfte der eingereichten Projekte waren Einfamilienhäuser, rund 15 % Büro- und Gewerbebauten, knapp 13 % Sozial- und Kulturbauten und rund 10% Mehrfamilienhäuser. Die prämierten Projekte sind auf höchstem internationalen Architekturniveau, mussten nicht nur "technische" Kriterien erfüllen, sondern auch ein hohes Maß an Wohnqualität und Arbeitsatmosphäre aufweisen. Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Umweltministerium, Land OÖ./Wohnbaureferat, Eder Private Industries, IG Passivhaus und der Messe Wels. Veranstalter war die Gmundner GEG Werbung.

Initiator des Wettbewerbs ist Ing. Wolfgang Neumann, der sich vor allem als Gründer der Energiesparmesse, des OÖ. Energiesparverbandes und als Vater des Energy Globe einen Namen gemacht hat. "Die Kraft der Sonne ist ein Perpetuum Mobile auf Basis Umweltenergie, und die kann jeder nützen", begründete Neumann seine Initiative. Auslober des Preises ist die Kunstuniversität Linz, unter Federführung von Prof. Roland Gnaiger, dem österreichischen Vordenker zukunftsweisender Architektur. "Nicht brauchen macht frei", meinte Gnaiger bei der Eröffnung der Messe - "wir haben den Beweis erbracht, dass Solararchitektur schon vielfach realisiert und kein Minderheitenthema mehr ist".

Der Wettbewerb soll im nächsten Jahr übrigens europaweit ausgeschrieben werden.

Eine (Foto)Dokumentation zu den Einreichungen, insbesondere zu den 10 prämierten Projekten sowie laufend aktualisierte Informationen zum Solararchitekturpreis 2004 sind unter
http://www.solararchitekturpreis.at zu finden.

Rückfragen & Kontakt:

Aktuelle Broschüre zum Solararchitekturpreis 2003:
GEG Werbung
Tel.: 07612-66663-14
Fax: 07612-66663-33
office@geg-werbung.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0006