Unterreiner: Denkmalschutz wird in Wien mit Füßen getreten!

Abriss der Rinderhalle muss hart bestraft werden

Wien, 2003-03-11 (fpd) – "Offenbar wird der Denkmalschutz in Wien mit Füßen getreten", kommentierte heute die Kultursprecherin der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner, den willkürlich begonnenen Abriss der erst 1997 unter Denkmalschutz gestellten Rinderhalle im Schlachthof St. Marx. ****

Unterreiner wies darauf hin, dass sich dieser Vorfall nahtlos in die skandalträchtigen Vorgänge rund um die Sofienlsäle, das Projekt Wien Mitte oder die illegalen Dachbodenausbauten einfüge. "Bei all den genannten Fällen wurde der Denkmalschutz ignoriert oder gar das Prädikat "Weltkulturerbe" für die Wiener Innenstadt aufs Spiel gesetzt. Die Wiener SPÖ-Stadtregierung sieht entweder tatenlos zu oder unterstützt diese Vorgangsweise sogar noch", zeigte sich die FPÖ-Kultursprecherin empört.

Der Besitzer der Rinderhalle, die Wiener Entwicklungsgesellschaft für den Donauraum (WED), so Unterreiner, müsse jedenfalls hart bestraft werden, um solche Willkürakte nicht weiter zur Gewohnheit werden zu lassen. "Das Spiel ist immer das gleiche, Planungsvorhaben werden ohne Genehmigung durchgeführt und die danach aufgebrummte geringe Geldstrafe bewusst in Kauf genommen. Die SPÖ ist aufgefordert, den Denkmalschutz endlich wieder ernst zu nehmen und Maßnahmen zusetzen, um dessen Aushöhlung zukünftig zu verhindern. Wir Freiheitlichen werden alles daran setzen, den Denkmalschutz wieder zu dem Stellenwert zu verhelfen, der ihm in einer Kulturhauptstadt gebührt", so Unterreiner abschließend. (Schluss) lb

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