VP-Gerstl: Entscheidung um 6. Donauquerung entbehrt jeder Grundlage!

Wien (VP-Klub): "Die SPÖ hat in Rust schon beschlossen, dass die Untertunnelung die bessere Variante der Nord-Ost-Umfahrung für Wien ist, bevor die Untersuchungen der zuständigen MA 29 auch nur begonnen haben. Dies zeigt die Willkür von Stadtrat Schicker und der SPÖ-Alleinregierung, Entscheidungen ohne jede Grundlage zu treffen", kritisierte der Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, Mag. Wolfgang Gerstl.****

Die SPÖ hat in ihrer Klubklausur Ende Februar beschlossen, den Autobahnring um Wien mittels der Untertunnelung der Lobau zu schließen. Was bereits von vielen kritisiert wurde, wird nun auch fachlich bestätigt. Im morgigen Planungs- und Verkehrsausschuss legt die Stadtrat Schicker unterstehende MA 29 (Brückenbau und Grundbau) einen Antrag auf Zuverfügungstellung von 184.000 EUR vor. Damit will die MA 29 nähere Bodenuntersuchungen finanzieren, unter anderem mindestens 3 Bohrungen mit Feldversuchen, um die wesentlichen geotechnischen Entscheidungsparameter für einen Tunnel oder eine Brücke abzusichern. "Jetzt haben auch die Beamten von Stadtrat Schicker festgestellt, dass die Entscheidungen der SPÖ jeder Grundlage entbehren.", kritisierte der VP-Politiker diese dilettantische Vorgehensweise und verlangt nicht nur die umgehende Vorlage des SUPer NOW-Berichts, sondern auch aller sonstigen Studien, die die 6. Donauquerung betreffen. "Die Nordostumfahrung muss rasch gebaut werden, aber ohne Dilettantismus und unter größtmöglicher Schonung der Umwelt und Rücksichtnahme auf die Anrainer", forderte Gerstl abschließend.(Schluss)

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