Kossina für Neuregelung bei Photovoltaik

Faire Chance für Ökostrom aus Kraft der Sonne - Förderung und Anhebung der Deckelung notwendig

Wien (OTS) - Gegen eine Deckelung bei Photovoltaikanlagen und für einen Ausbau der Förderung sprach sich heute, Dienstag Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina aus. "Gerade alternative Energieträger müssen stärker gefördert werden, da sie ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz sind", so Kossina. Die Gefahr, dass Photovoltaik als boomende Branche auf Grund der gesetzlichen Beschränkung zurückgedrängt wird, sei groß.****

Nach dem Ökostromgesetz besteht bis zu einer Grenze von 15 Megawatt für Photovoltaikanlagen eine erhöhte Einspeisevergütung. Diese Grenze wurde bereits am 14. Jänner 2003 überschritten. Kossina:
"Die gesetzlich festgelegte Höchstgrenze von 15 Megawatt ist sehr rasch erreicht worden und wirkt sich hemmend auf weitere Planungen aus. Dadurch sind die Entwicklungsmöglichkeiten für den alternativen Energieträger Photovoltaik gehemmt."

Gerade Photovoltaik sei speziell für die Großstadt eine hervorragende Methode Energie zu gewinnen, da es unzählige geeignete Dach- und Fassadenflächen gibt, die genützt werden könnten. Solarmodule auf Gebäuden produzieren durch direkte Umwandlung aus Sonnenenergie elektrischen Strom, dort, wo er gleich verbraucht wird und das ohne Emissionen. Ökostrom aus der Kraft der Sonne müsse eine faire Chance bekommen.

Kossina: "Photovoltaik trägt zur Reduktion der Kohlendioxidemissionen und somit zum Erreichen der Klimaschutzziele bei.

"Die Anhebung der Deckelung sowie die Förderung von Photovoltaik generell, muss daher rasch ermöglicht werden", betonte Kossina abschießend. (Schluss) bfm

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