Wiener Geschichtsblätter: Schwedische Mission in der Nazi-Zeit

Wien (OTS) - In Heft 1 des Jahrgangs 2003 der "Wiener Geschichtsblätter" berichtet die amtierende schwedische Botschafterin Gabriella Lindholm in ihrem Beitrag "Lebende Geschichte in Wien" über das Wirken der Schwedischen Mission in der Seegasse im neunten Wiener Gemeindebezirk, die in der Zeit von 1938 bis 1941, bis zur Schließung durch die SS, mehr als 3000 jüdischen Mitbürgern, unter ihnen etwa die spätere Schriftstellerin Ilse Aichinger, die Ausreise ermöglichte.

Weitere Beiträge der aktuellen Ausgabe stammen von Barbara Schleicher, die sich in ihrem Aufsatz "Klasse(n) Pädagogik im Roten Wien" mit den Anfängen der sozialdemokratischen Organisationen der Kinderfreunde und der Roten Falken beschäftigt, sowie von Fritz Keller, der über "Behördliche Einschränkungen des Hausiererhandels von 1848 bis zum 'Wirtschaftswunder'" geschrieben hat.

Die "Wiener Geschichtsblätter" sind Publikationsorgan des seit 1853 bestehenden Vereins für Geschichte der Stadt Wien. Dieser ist der Stadtgeschichtsforschung verpflichtet und informiert in regelmäßig erscheinenden Vereinsschriften sowie in Veranstaltungen über ein breites Spektrum geschichtlicher Themen.
(Schluss) hch

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