FP-Donaustadt: Einbruchsserie macht neue Lösungen notwendig

Wien, 10.03.03 (fpd) - Wenn sich die SPÖ-Donaustadt angesichts der explodierenden Einbruchskriminalität im 22. Bezirk darauf beschränkt, beschlossene Anträge zu sezieren anstatt der verunsicherten Bevölkerung Lösungen anzubieten, ist das sicherlich der falsche Weg, reagierte der Klubobmann der Donaustädter Freiheitlichen Toni Mahdalik auf den Versuch des SP-Bezirkssekretärs, die Wildwest-Zustände im Osten Donaustadts schönzureden.

Wenn sich der seinerzeit angenommene Antrag für den Einsatz einer berittenen Polizei auf die Bereiche Lobau und Donauinsel bezogen hatte, wie es der Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas gefordert hatte, so aus dem Grund, weil die Probleme in diesen Gebieten überhand genommen hatten. Wenn sich der Schwerpunkt der Kriminalität, abgesehen von der Drogen- und Alkoholszene rund um die U 1-Endstation in Kagran, in der letzten Zeit in Richtung Aspern und Essling verlagert habe, so müssen der Bezirk reagieren.

Da dies bislang nicht der Fall gewesen war, haben die Donaustädter Freiheitlichen das Heft in die Hand genommen und einen Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität im 22. Bezirk erstellt, wovon ein Punkt die berittene Polizei sei. Der verstärkte Einsatz von Fuß- und Hundestreifen sei ebenfalls Teil des Programms. Eine sachliche Diskussion in den Gremien des Bezirks unter Einbeziehung von Polizeivertretern über diese konkreten Vorschläge wäre jedenfalls weit sinnvoller, als belangsloses Geschwafel über "Wünsche und Sorgen der Bevölkerung, auf die man eingehen muß" per Aussendung zu verbreiten. (Schluß)am

Rückfragen & Kontakt:

FP-Wien 4000/81794

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001