Windholz: Todesstrecke S 33 wird endlich entschärft

Prölls Versäumnisse kosteten Dutzenden Menschen das Leben

Windholz: Todesstrecke S 33 wird endlich entschärft
Utl: Prölls Versäumnisse kosteten Dutzenden Menschen das Leben

"Am Abend werden die Faulen fleißig", sagt der niederösterreichische FP-Landesparteiobmann Ernest Windholz zum heutigen Spatenstich für den Vollausbau der S 33. Erst drei Wochen vor der Landtagswahl am 30. März findet es Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) der Mühe wert, ein Projekt in Angriff zu nehmen, auf das die Autofahrer seit Jahren warten: Die Entschärfung der Todesstrecke zwischen St. Pölten Nord und Herzogenburg Nord, die bereits Dutzenden Menschen das Leben kostete.

Dennoch hielt es Pröll als zuständiges Mitglied der Landesregierung für den Straßenbau jahrelang nicht für erforderlich, etwas gegen die Sicherung des Todesstrecke zu unternehmen. Da war er ebenso säumig wie beim Bau neuer Straßen, die Niederösterreich im Hinblick auf die EU-Osterweiterung vor einer Verkehrslawine bewahren soll.

"Pröll wurde erst aktiv, als er vor einigen Wochen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der S 33 kam", klagt Windholz. Dabei bemerkte der Landeschef, daß der Hut brennt. Dies und die bevorstehende Landtagswahl veranlaßte ihn endlich zum Handeln. Bis dahin hatte er wichtigeres zu tun. Windholz: "Pröll reiste, um sich in Szene zu setzen, lieber auf Kosten der Steuerzahler ins Ausland, verteilte Orden, drängte sich in die ORF-Seitenblicke, besuchte den elitären Opernball und taufte sogar einen Elchbullen auf den Namen Erwin." Die wirklichen Interessen der Niederösterreicher blieben dabei auf der Strecke.

Auch nach dem heutigen Spatenstich für den Vollausbau der S 33, die täglich von 18.000 Autos und Lkw befahren wird, ist es nicht sicher, ob die Todesstrecke wirklich entschärft wird. Denn es wäre nicht das erste Mal, daß vor einer Landtagswahl groß der Spatenstich für ein neues Projekt erfolgt, das dann nicht verwirklicht werde. "Pröll ist ein Meister im Ankündigen", sagt Windholz, der verspricht: "Ich werde genau verfolgen, ob das Vorhaben auch umgesetzt wird oder nur ein üblicher Wahlkampfschmäh der ÖVP ist."

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