Walch: 1000 Euro Mindestlohn in Kollektivverträgen verankern

FPÖ-Vizeobmann erwartet sich "entsprechende Kollektivvertrags-Änderungen durch Sozialpartner"

Wien, 2003-03-10 (fpd) - Max Walch, FPÖ-Bundesobmann-Stellvertreter bekräftigte heute die seit Jahren von der FPÖ erhobene Forderung nach Einführung eines Mindestlohns von 1000 Euro monatlich. "Der Mindestlohn muß in den Kollektivverträgen verankert werden, betonte der FPÖ-Vize und OÖ.Landeschef der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA). Er erwarte sich entsprechende Änderungen in den Kollektivverträgen durch die Sozialpartner.****

Die ÖGB-Mitglieder hätten ein Recht darauf, "voll und ganz vertreten zu werden." Der ÖGB habe Jahrzehnte verschlafen, "daß bestimmte Berufsgruppen keinen Kollektivvertrag haben", kritisierte Walch. Weit über 30 Berufsgruppen würden unter 1.000 Euro verdienen. Rund eine halbe Million Menschen in Österreich verdienen derzeit noch immer bei Vollzeitbeschäftigung weniger als 1000 Euro im Monat, nennt Walch konkrete Zahlen.

"Die FPÖ trat in den Regierungsverhandlungen vehement dafür ein, daß es zu gerechten Löhnen kommt. Dies haben wir auch beim Koalitionspartner durchgesetzt. Es soll niemanden mehr in Österreich geben, der unter 1.000 Euro verdient", betonte Walch. Ein Mindestlohn für alle Kollektivverträge von 1000 Euro müsse rasch verwirklicht werden, schloß Walch. (Schluß)

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