Parnigoni: "Skandalöse Überstellung von Asylwerbern ist Gipfelpunkt der Gefühlskälte"

Wien (SK) Als "bisher traurigen Gipfelpunkt der Ignoranz und Gefühlskälte von Innenminister Strasser" bezeichnet SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni die Vorgangs- und Rechtfertigungsweise von Innenminister Strasser bei der Überstellung von 65 Asylwerbern von Kärnten nach Traiskirchen am vergangenen Wochenende. Parnigoni am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Man hat es nicht einmal der Mühe wert gefunden, die betroffenen Personen darüber zu informieren, dass es sich bei dieser Aktion um eine Entlassung aus der Bundesbetreuung handelt. Ebenso skandalös ist, dass Strasser keine zufriedenstellenden Lösungsmöglichkeiten in dieser Problematik anbietet und sein zuständiger Sektionschef die Schuld einfach ohne ein Wort des Bedauerns auf die Kärntner Behörden abwälzt." ****

Leider seien diese aktuellen Vorkommnisse bezeichnend für Strassers Umgang mit in Not geratenen Menschen, aber auch mit jenen Menschen, die hilfreich zur Seite stehen wollen.
"Ich bin empört über Strassers Ton gegenüber den NGOs. Indem der Minister ständig davon spricht, die Betreuung der Asylwerber in die Hände von Profis zu legen, spricht er den verdienten NGOs indirekt diesen Status ab. In Wahrheit ist es aber der Innenminister selbst, der mit seiner inkonzilianten Politik in dieser heiklen Angelegenheit nicht nur gefühlskalt und arrogant, sondern auch höchst unprofessionell agiert", so Parnigoni abschließend. (Schluss) se

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0015