Lopatka: Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler weiter stärken

Darauf achten, dass Volkspartei personell, inhaltlich und organisatorisch fit bleibt

Wien, 10. März 2003 (ÖVP-PK) "Zwei Millionen Österreicherinnen und Österreicher haben uns bei den letzten Nationalratswahlen ihr Vertrauen geschenkt. Unser Ziel muss nun sein, ihr Vertrauen in uns zu stärken, aber ich trete auch gerne mit jenen in Diskussion, die uns bisher kritisch gegenüberstanden", sagte heute, Montag, der neue ÖVP-Generalsekretär Abg. z. NR Dr. Reinhold Lopatka bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel in Wien. ****

Seit 24. November habe die Volkspartei nun klar die Erstverantwortung in der Republik, und die ÖVP befinde sich in einer "sehr guten Verfassung". Als das Wichtigste für seine Arbeit sehe er "das, was im Regierungsprogramm festgeschrieben ist und was unsere Aufgabe ist". Zur Umschreibung seines Aufgabengebietes zitierte Lopatka aus einem Essay Richard von Weizsäckers aus der Hamburger "Die Zeit": "Die wichtigste Aufgabe einer politischen Führung ist es, das langfristig Notwendige kurzfristig mehrheitsfähig zu machen."

Ganz neu sei Lopatka die Arbeit in der ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse nicht, er sei schon im Herbst, "in einer Phase, die zu der intensivsten in der Parteiarbeit gehört", hier elf Wochen lang aus- und eingegangen. "Ich übernehme von Maria Rauch-Kallat ein Haus, ein Team, wo ich mich eigentlich nur freuen kann, dass ich direkt in die Arbeit einsteigen kann", so Lopatka. Seine Aufgabe als Generalsekretär sehe er in dreifacher Hinsicht: "Darauf zu achten, dass die Volkspartei personell, inhaltlich und organisatorisch fit bleibt." Es sei vollkommen falsch, eine geschlossene Partei anzustreben, man müsse offen bleiben, versuchen, "die Flügel auszubreiten und die Stärke der Mitte zu nutzen", so Lopatka.

Die ÖVP sei ein komplexes Gebilde, das aus neun höchst unterschiedlichen Ländern bestehe. "Man sollte nicht den Versuch unternehmen, diese Eigenheiten wegzunehmen, Management of diversity" sei hier gefragt. Ebenso werde er sich dafür einsetzen, den Alpbach-Prozess fortzuführen und die gut aufgebaute und funktionierende Struktur der Volkspartei weiter zu nützen, denn "im Wahlkampf habe ich gemerkt, zu welchen Leistungen unser Parteiapparat fähig ist", so Lopatka.

Hauptgrund für Lopatka, als Generalsekretär nach Wien zu wechseln, sei Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gewesen, "der mit Abstand profilierteste Politiker der Republik". Mit dem proeuropäischen und ökosozialen Kurs der Volkspartei gehe er zuversichtlich an neue Herausforderungen heran. "Ich bin jung genug, um den notwendigen Biss zu haben, aber auch alt genug, um nicht immer gleich zuzubeißen", so der ÖVP-Generalsekretär.

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