Wittmann: Sportstunden in Schulen dürfen nicht eingespart werden

Wien (SK) "Die Sportstunden in den Schulen dürfen nicht eingespart bzw. gekürzt werden. Das wäre das falsche Signal", stellte SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. "Alle loben den Sport, wenn Fotografen dabei sind, wenn es aber wirklich um Sport geht, ist er Ballast", so Wittmann. ****

In der Debatte um die Verkürzung der Schulstunden, wie es von Bildungsministerin Gehrer angeregt wurde, dürfen die Sportstunden auf keinen Fall betroffen sein. "Gerade in den Schulen kann den Kindern Sport nahe gebracht und der Grundstein für ein sportlich aktives Leben gelegt werden," gab Wittmann zu bedenken. "Hier zu sparen, wäre ein gesundheitspolitischer und finanzieller Schaden für die Republik", so Wittmann. Wittmann wird Sportstaatssekretär Schweitzer unterstützen, wenn der Schulsport ins Gerede kommen sollte.

Dennoch wurde Schweitzer auch gleich von Wittmann kritisiert, da der Sportstaatssekretär in einem Interview behauptete, dass die "Dachverbände bisher nie versucht haben, aus dem Millionentopf des FGÖ (Fond Gesundes Österreich) zu profitieren (Kurier, 5. 3. 2003)". "Das stimmt so einfach nicht, Herr Staatssekretär. Zuerst sollte man sich informieren und dann erst sprechen", stellte Wittmann fest. Verschiedene Sportverbände haben Projekte eingereicht und einige wurden auch vom FGÖ unterstützt. Sicherlich könne hier noch mehr gemacht werden. "Dennoch, die Verbände brauchen keine guten Ratschläge, dort sitzen fähige Leute, Herr Staatsekretär", richtete Wittmann dem Staatssekretär abschließend aus. (Schluss) ns/mm/mp

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