Schwarzböck: Kammerwahlen bestätigen Arbeit der Bauernvertretung

Seit Jänner 2003 wählten Bauern in Oberösterreich, Tirol, Wien, Burgenland

Wien (AIZ) - Nach den oberösterreichischen und Tiroler Bauern
haben nun auch die Bauern in Wien und im Burgenland ihre Interessenvertretung neu gewählt. Dabei bestätigte sich auch in diesen Bundesländern der österreichweite Trend: Der Bauernbund gewann Stimmen und Mandate, die FPÖ-Bauern mussten zum Teil erhebliche Verluste verzeichnen und die SPÖ-Bauern konnten zulegen.

"In den kommenden Monaten werden uns die EU-Erweiterung, die WTO-Verhandlungen und die GAP-Reform gewaltig fordern. Nur eine aktive und offensive Bauernvertretung kann die Bauernanliegen mit Erfolg transportieren und durchsetzen. Dazu ist es notwendig, eine engagierte und konsequente Politik für die Bauern zu machen. Die Wahlen in den einzelnen Kammern haben dafür eine gute Basis gelegt", erklärte heute der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck.

Er gratulierte den Spitzenkandidaten Franz Stefan Hautzinger im Burgenland und Wilhelm Jezik in Wien und ihren Teams zum Wahlerfolg. Dem scheidenden Wiener LK-Präsidenten Franz Mayer sprach Schwarzböck Dank und höchste Anerkennung für seine Arbeit für die Wiener Weinhauer, Gärtner und Bauern aus.

In Wien und im Burgenland je ein Mandat dazu gewonnen

Konkret erhielt der Bauernbund in Wien 75,7% der Stimmen (plus 5,03%) und gewann ein Mandat gegenüber der Wahl 1998. Er hält nun bei 15 Mandaten. Die SPÖ-Bauern (24,3%) liegen weiterhin bei fünf Mandaten, die FPÖ-Bauern haben diesmal nicht kandidiert.

Im Burgenland gewann der Bauernbund 1,4% der Stimmen dazu, er liegt nun bei 69,1% und 23 Mandaten (plus ein Mandat). Die SPÖ-Bauern erhielten 26,9% (plus 6,1 %) und neun Mandate, die FPÖ-Bauern verfehlten mit 4% (minus 2,6%) der Stimmen die Fünf-Prozent-Hürde und sind in der neuen Kammervollversammlung nicht mehr vertreten.

"Die Wahlergebnisse aller vier Bundesländer sind für uns ein klarer Auftrag, unsere ganze Kraft für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen einzusetzen. Die Bauern wissen, dass sie in härter werdenden Zeiten eine starke und einige Interessenvertretung brauchen. Es ist uns gelungen, im neuen Regierungsübereinkommen wesentliche Punkte für die Bauern, wie das 3-Milliarden-Euro-Paket, das die Direktzahlungen absichert, und den Agrardiesel zu verankern. Das bringt für die EU-Erweiterung eine gute Startposition. Mit der Unterstützung der Bauern werden wir auch die anderen Herausforderungen offensiv meistern", so Schwarzböck. (Schluss)

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