Bartenstein: Baxter-Investition beweist Standortqualität Österreichs

Biotechnologieanlage schafft 300 Arbeitsplätze in Krems

Krems (BMWA-OTS) - "Die neu errichtete Produktionsanlage für Influenza-Impfstoffe ist ein überzeugender Beweis für die Standortqualität Österreichs. Vor allem das Potenzial an hoch qualifizierten und gut ausgebildeten Fachkräften hat für das weltweit agierende Biotechnologie-Unternehmen eine bedeutende Rolle gespielt" erklärte Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein heute anlässlich der Rohbaufertigstellung der neuen Anlage. Mit Aufnahme der kommerziellen Vollproduktion werden rund 300 hoch qualifizierte Fachkräfte Arbeit finden. Die Investition der Firma Baxter von 205 Millionen Euro wird von Bund und Land Niederösterreich mit zusammen 27 Millionen Euro unterstützt. ****

Krems konnte sich als Standort gegen weltweite Konkurrenz durchsetzen. Gemessen an der Anzahl der Beschäftigten und dem Volumen von Forschung und Entwicklung ist Österreich schon seit einigen Jahren die weltweit größte Baxter-Niederlassung außerhalb der USA. "Die neue Niederlassung stärkt auch den zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig der Biotechnologie und könnte beispielgebend für weitere Investitionen in diesem Sektor sein", sagte Bartenstein. Die Kremser Niederlassung ist nicht zuletzt auch ein Ergebnis der positiven Erfahrungen, die Baxter-Vorstandsvorsitzender Gordon H. Busenbark mit den österreichischen Behörden gemacht hat, die er als sehr offen, unkompliziert, schnell und flexibel kennen gelernt habe.

Die Unterstützung dieses Baxter-Standortes sei eine Fortsetzung des erfolgreich verlaufenden und zukunftsorientierten Biotechnologie-Impulsprogramms der Bundesregierung, das auch durch den Forschungsschwerpunkt im neuen Regierungsprogramm betont würde, führte Bartenstein weiter aus. Geplant sei die Anhebung der Forschungsquote auf 2,5 % bis 2006 bzw.3% bis 2010, sowie eine Planungs- und Finanzierungssicherheit für außeruniversitäre Forschung, die Vereinfachung der Förderstrukturen und Anpassung der Förderinstrumente und eine höhere Förderquote im 6. Forschungsrahmenprogramm. Im Anschluss an eine parlamentarische Enquete soll die Biopatent-Richtlinie umgesetzt werden. Geplant ist auch eine Nationalstiftung für Forschung und Technologie.

Konkrete Initiativen im Biotech-Bereich:

Im Rahmen der Aktion Life Science Austria (LISA) wurden seit 1999 rund 300 Projekte intensiv betreut, 30 Firmengründungen begleitet sowie rund 100 Awareness- und Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt, Vorlesungen abgehalten und zahlreiche Netzwerk-Aktivitäten betreut. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung arbeitet an einer umfassenden Strategie für Gen- und Biotechnologie.

Der Businessplanwettbewerb "Best of Biotech" hat in den letzten beiden Jahren erfolgreich dazu aufgerufen, Ideen und Forschungsergebnisse in Geschäftskonzepte und Geschäftspläne zu fassen. Dabei wurden Beratungen und Coaching im Wert von rund 800.000 Euro angeboten. Das Ergebnis sind 121 Geschäftskonzepte, 25 Businesspläne sowie 11 erfolgte und 9 geplante Gründungen.

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