The Boston Company: Emerging Markets noch deutlich unterbewertet / Indien mit besonderem Wachstumspotenzial

Frankfurt am Main (OTS) - Die Schwellenländer sind weltweit auf
dem Vormarsch, so Kirk Henry von The Boston Company, Fondsmanager des Mellon Global Emerging Markets Portfolio. Der Grund: Aktien aus den Emerging Markets sind im weltweiten Vergleich noch immer unterbewertet. Hervorragende Wirtschaftszahlen, günstige Kostenstrukturen und erfolgreiche Reformbemühungen sprechen für eine baldige Aufholjagd. Zu den Favoriten des Fondsmanagers gehört Indien.

"Schwellenländer bieten Anlegern weiterhin hervorragende Wachstumschancen", sagt Kirk Henry von The Boston Company, Fondsmanager des Mellon Global Emerging Markets Portfolio. "Einige Schwellenländer-Börsen werden den etablierten Aktienmärkten in den nächsten Jahren sogar den Rang ablaufen." The Boston Company ist eine der 14 Asset Management Töchter von Mellon Global Investments und hat sich in den USA als Value Manager einen Namen gemacht.

Das Potenzial ist gewaltig: Über 85 Prozent der Weltbevölkerung leben in Emerging Markets. Flächenmäßig machen diese rund 77 Prozent der globalen Landmasse aus. Jedoch: Mit nur zwölf Prozent ist ihr Anteil an der weltweiten Marktkapitalisierung vergleichsweise gering. "Aktien aus Emerging Markets werden weiterhin mit einem erheblichen Abschlag gehandelt", sagt Henry. So liege das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des MSCI Emerging Markets-Index mit 16 deutlich unter dem Schnitt des MSCI EAFE von 28. "Viel Luft nach oben für Schwellenländer-Aktien", so der Fondsmanager.

Hervorragende Wirtschaftsdaten

Die Fundamentaldaten sprechen für eine baldige Aufholjagd. Henry:
"Sowohl die Liquidität als auch die Profitabilität der Emerging Markets nehmen stetig zu. Die Wachstumszahlen übertreffen laufend die Erwartungen." So weise beispielsweise Indien ein Wirtschaftswachstum von derzeit 6,4 Prozent auf, Süd-Korea von 5,7 Prozent. Zum Vergleich: Das Wirtschaftswachstum Großbritanniens liegt bei lediglich 1,5 Prozent. Deutschland wächst in diesem Jahr voraussichtlich nur um 0,2 Prozent.

Erfolgreiche Restrukturierungen

Henry: "Viele Schwellenländer haben in den vergangenen Jahren zudem beeindruckende Reformen vollzogen. Besonders in Asien haben viele Regierungen, aber auch Unternehmen erfolgreiche Anstrengungen unternommen, um international wettbewerbsfähig zu werden." Dazu gehörten in erster Linie eine solide Steuer- und Geldpolitik, eine verbesserte Corporate Governance und die Privatisierung staatlicher Unternehmen.

Für Emerging Markets sprechen zudem deren günstige Kostenniveaus. "Mit ihren konkurrenzlos niedrigen Lohn- und Materialkosten haben sich Schwellenländer wie China längst als Hauptzulieferer für die weltweiten Industriebranchen etabliert."

Indien profitiert vom Outsourcing

Bei niedrigen Lohnkosten verfügen Länder wie beispielsweise Indien über sehr gut ausgebildete Fachkräfte. Henry: "Indien profitiert in hohem Maße vom Outsourcing westlicher Unternehmen. In keinem anderen Land finden sich so hochqualifizierte Fachkräfte zu so niedrigen Kosten." Viele US-amerikanische und europäische Unternehmen hätten deshalb nahezu ihre komplette Software-Entwicklung nach Indien ausgelagert. Henry: "Da der Kostendruck auf die Unternehmen zukünftig eher noch steigen wird, ist mit einer Zunahme des Outsourcing zu rechnen - ein gewaltiger Wachstumsfaktor für die indische Wirtschaft."

Konsumgüter besonders chancenreich

Auch das Potenzial bei der Binnennachfrage spreche für Indien. Henry: "Indien weist die größte Mittelschicht der Welt auf. Dies ist ein wichtiger Katalysator für die zukünftige Entwicklung der indischen Konsumgüter-Industrie." Zudem habe sich bei den indischen Verbrauchern ein psychologischer Wandel vollzogen. In der Vergangenheit hätte sich der Konsum der Inder in der Regel auf Güter beschränkt, die sie bar bezahlen konnten. Kredite und Kreditkarten habe es praktisch nicht gegeben. "Die zunehmende Öffnung gegenüber finanziertem Konsum birgt zusätzliches Potenzial für die indische Wirtschaft", so Henry.

Indien zählt somit zu den Favoriten des Fondsmanagers. Mit derzeit 10,7 Prozent gehört es zu den Länderschwergewichten im Mellon Global Emerging Markets Portfolio - eine mehr als doppelt so hohe Gewichtung wie im Vergleichsindex MSCI Emerging Markets.

Mellon Global Emerging Markets Portfolio

Das Mellon Global Emerging Markets Portfolio wird nach einem value-orientierten und risikoaversen Ansatz gemanagt. Das Investmentteam sucht laufend nach attraktiv bewerteten Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. Strenge Investment-Richtlinien dienen der Risikokontrolle: So müssen mindestens 15 Länder im Portfolio vertreten sein, davon drei der fünf größten, von denen aber keines mit mehr als 20 Prozent gewichtet sein darf. Der Anteil einzelner Branchen darf nicht mehr als 10 Prozent über der Indexgewichtung liegen. Zur weiteren Risikodiversifizierung streut Fondsmanager Kirk Henry die Anlagegelder über mindestens 100 und höchstens 150 Einzeltitel. Das Fondsmanagement versucht, ständig voll investiert zu sein. Der durchschnittliche Cash-Anteil beträgt weniger als fünf Prozent. Die Benchmarks des Fonds sind der MSCI EMF and MSCI EMF Value Index.

Mellon Global Emerging
Markets Portfolio

WKN 693 855 (Euro-Klasse)
798 122 (US-$-Klasse)
Mindestanlage 5.000 Euro
Ausgabeaufschlag bis zu 5 %
Managementgebühr 2 %

The Boston Company

The Boston Company, eine der 16 Asset Management Töchter von Mellon Global Investments, hat sich in den USA als Value Manager einen Namen gemacht. Gegründet 1970, managt die Fondsgesellschaft heute 21,1 Milliarden US-Dollar für seine vorwiegend institutionellen Kunden. Als Stockpicker filtern sie aus ihrem jeweiligen Anlageuniversum die Unternehmen heraus, die starke Fundamentaldaten, ein überzeugendes Geschäftsmodell und nachhaltige Wettbewerbsvorteile aufweisen.

Mellon Global Investments

Die im Jahr 2000 gegründete Investmentgesellschaft Mellon Global Investments (MGI), London, ist als Tochter des amerikanischen Finanzdienstleiters Mellon Financial Corporation für dessen Vermögensverwaltung außerhalb der USA zuständig. Derzeit verwaltet MGI weltweit ein Fondsvermögen von circa 581 Milliarden Dollar und liegt damit auf Rang Elf der größten Investmentgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über eine einzigartige Struktur: Unter dem Dach von MGI sind insgesamt 14 Fondsgesellschaften vereint - jeweils Spezialisten in ihren Segmenten. Durch die Kombination der verschiedenen Anlagestile und -regionen ist eine optimal strukturierte Produktpalette entstanden. Von Aktien- und Rentenfonds über Misch- und Indexfonds bis zu hin zu Geldmarktfonds bietet MGI Anlegern nahezu das komplette Fondsuniversum.

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ots Originaltext: Mellon Global Investments Limited

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