ARBÖ: Mit Ferienreiseverordnung rasch auf Sommerreisewelle reagieren

LKW-Fahrverbot auf Freitag vor staurekordverdächtigen Wochenenden vorverlegen

Wien (OTS) - Diesen Sommer rechnet die heimische Tourismusbranche angesichts des drohenenden Irak-Krieges mit mehr Gästen aus Deutschland. Der ARBÖ fordert den neuen Infrastrukturminister Hubert Gorbach auf, sehr rasch die "Ferienreiseverordnung 2003" zu erlassen und damit die zu erwartenden Megastaus auf den heimischen Transitrouten zu entschärfen. An besonders stauverdächtigen Wochenenden soll das Fahrverbot für LKW nicht erst ab Samstag gelten, sondern schon ab Freitag, fordert der ARBÖ.

Ein weiterer ARBÖ-Sicherheitsvorschlag: Für den gesamten Gefahrenguttransport sollte an den großen Reisewochenenden das Fahrverbot nicht erst mit Samstag 8.00 Uhr beginnen, sondern bereits mit Samstag 0.00 Uhr. Damit können für die in der Nacht fahrenden Urlaubsreisenden zusätzliche Gefahrenquellen vermieden werden.

Die "Ferienreiseverordnung 2003" sollte nach Vorschlag des ARBÖ Ende Juni beginnen und bis Mitte September gelten. In dieser Zeit beginnt das übliche LKW-Fahrverbot nicht erst am Samstag Nachmittag um 15.00 Uhr, sondern schon 8 Uhr in der Früh und dauert bis Sonntag 22.00 Uhr. An besonders stauverdächtigen Wochenenden soll das LKW-Verbot schon ab Freitag 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr gelten, schlägt der ARBÖ vor. Erste Versuche im Vorjahr, an mehreren Freitagen den Schwerverkehr zwischen 18.00 und 22 Uhr zu verbieten, hätten sich bewährt.

Rekordstauverdächtig sind nach einer ersten Analyse der ARBÖ-Verkehrsexperten vor allem folgende Samstage:
* 5. Juli, weil in den bevölkerungsreichen deutschen Ländern Brandenburg, Hamburg und Berlin die Ferien beginnen
* 12 Juli wegen Ferienbeginns in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bremen * 26 Juli, wenn die benachbarten Bayern und die Baden Württemberger in den Sommerurlaub aufbrechen
* 2. August, wegen Ferienbeginns in Nordrhein-Westfahlen

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