Grüne/Pilz: Gesundheitsgipfel zu Fremdpatienten - Pittermann verhandelt ohne Konzept!

Die Grüne Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz kritisiert die widersprüchlichen Aussagen der Gesundheitsstadträtin vor dem morgigen Gesundheitsgipfel Wien-Niederösterreich.

Wien (Grüne) - "Die Gesundheitsstadträtin Pittermann ist gefordert, dringend klare Verhältnisse zu schaffen, die nicht auf Kosten der PatientInnen gehen", fordert heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen Dr. Sigrid Pilz vor dem morgigen Gesundheitsgipfel der beiden Bundesländer Wien und Niederösterreich. Pilz: "Nur eine durchdachte Planung und Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg kann eine gute Versorgung sicherstellen. Es ist beispielsweise PatientInnen aus Purkersdorf nicht zuzumuten, statt ins Krankenhaus Lainz zur Strahlentherapie nach St. Pölten geschickt zu werden."

In ihrer Anfragebeantwortung im letzten Landtag zur Frage der Ausgrenzung niederösterreichischer PatientInnen aus Wiens Spitälern versuchte Pittermann zu beschwichtigen: Wien würde sich mit der jetzigen Praxis, alle Niederösterreicher zu behandeln, am Rande der Legalität bewegen, daher müsse in Niederösterreich eigene Strukturen der Versorgung aufgebaut werden. Gleichzeitig sei sie, Pittermann, aber an einer Gesamtlösung für die Ostregion interessiert. "Wie diese allerdings konkret aussehen wird, ließ Pittermann offen", konstatiert Pilz.

Pilz: "Die Drohung die der niederösterreichische VP-Finanzlandesrates Sobotka letzte Woche ausgesprochen hat, nämlich rechtlich gegen Wien vorzugehen, wenn Patienten aus NÖ abgewiesen werden, zeigt, dass die beiden roten Gesundheitspolitikerinnen Pittermann und Onodi an den realen Machtverhältnissen zu scheitern drohen."

"Hier wird Wahlkampf auf Kosten der kranken Menschen gemacht", resümiert Pilz und bezweifelt, dass "unter diesen Voraussetzungen am Dienstag eine Lösung der Finanzierungsfragen gefunden wird."

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