"profil": Riess-Passer will Fortzahlung ihrer Vizekanzler-Bezüge

SPÖ-Kritik an Spesengebarung der Ex-Vizekanzlerin

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, beabsichtigt die frühere Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, die ihr laut Gesetz zustehende Fortzahlung ihrer Vizekanzler-Bezüge in Anspruch zu nehmen. Dies geht laut "profil" aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des SPÖ-Abgeordneten Günther Kräuter an Riess-Passer hervor.

Laut Bezügegesetz hat die frühere Vizekanzlerin solange sie keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, für maximal ein Jahr Anspruch auf die weitere Auszahlung ihrer bisherigen Bezüge in der Höhe von 16.500 Euro monatlich.

Gegenüber "profil" übt Kräuter darüberhinaus Kritik an den von der Ex-Vizekanzlerin während ihrer letzten Amtsmonat in Rechnung gestellte Reisekosten. Wie aus der Beantwortung der Anfrage hervor geht, wurden seit September vorigen Jahres für Reisen Riess-Passer nach Monza (Formel 1), Kopenhagen, China, Genf und St. Moritz (Skiweltmeisterschaft) rund 20.000 Euro aufgewendet. Dazu kommen Repräsentationsausgaben in der Höhe von 8000 Euro.

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