Knotzer: Flüchtlingspolitik auf dem Rücken der Betroffenen und der Traiskirchner Bevölkerung

Politik von Innenminister Strasser nicht mehr nachvollziehbar

Niederösterreich (SPI) - Mit Befremden reagiert der Bürgermeister von Traiskirchen LR Fritz Knotzer auf die Pläne der Verlagerung der in Bundesbetreuung befindlichen Asylwerber nach Traiskirchen von Innenminister Ernst Strasser. "Die Asylwerber ganz Österreichs nach Traiskirchen zu überstellen und sie dann nach einer Woche auf die Strasse zu setzen kann nur als unverantwortlich bezeichnet werden", so Knotzer. Er lade Innenminister Strasser gerne nach Traiskirchen ein, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. "Vielleicht ändert der Innenminister seine Pläne, wenn er einmal ein realistische Bild der lage erhält, anstatt Politik von seinem Schreibtisch aus zu machen", so Knotzer weiter.

Das geplante Vorgehen sei nicht nur unmenschlich gegenüber den Asylwerbern, es dränge sie vielmehr in die Illegalität bzw. Kriminalität. "Die Probleme die für die Bevölkerung in Traiskirchen bestehen werden dadurch zusätzlich verschärft. Kein verantwortungsbewusster Politiker kann diese Art der Politik nachvollziehen", erläutert der Bürgermeister. Er könne sich nicht vorstellen, dass dies ein Anzeichen für vernünftige Integrationspolitik sei und werde als zuständiger Verantwortlicher vor Ort alles unternehmen, damit diese Vorgangsweise noch verhindert werden könne, kündigt Knotzer seinen Widerstand an.
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