Freistaat Kärnten: Trunk wirft Haider vor Kärnten erneut in Geiselhaft zu nehmen

Gemeinderatswahl wird auch Abstimmung über die FPÖ

Klagenfurt (SP-KTN) - Als "hirnrissig" und "nicht vorstellbar" bezeichnete heute die Vorsitzende der Kärntner SP-Frauen, NRAbg Melitta Trunk, die Vorhaben Haiders Kärnten zu einem Freistaat zu machen. "Wenn der Kärntner Landeshauptmann feststellt er würde sein Vorhaben auch gegen den Widerstand von SPÖ und ÖVP durchsetzen, so steht fest, dass er das Wählervotum vom November bei der Nationalratswahl in Kärnten nicht verstanden hat oder den Wählerwillen missachtet", so Trunk.

Einen Freistaat für ein wirtschaftlich schwaches Bundesland wie Kärnten zu fordern sei absolut widersinnig. "Kärntens Wirtschaft hat gravierende Strukturprobleme, die Steuerhoheit wäre also definitiv kontraproduktiv und Kärnten würde gehörig draufzahlen", so Trunk, die Haider vorwirft Kärnten erneut in Geiselhaft zu nehmen, um seinen Kopf durchzusetzen und wieder mehr ins Gespräch zu kommen. "Bei den Medien spielt Haider noch eine Rolle, in der Bevölkerung tut er es nicht mehr, zumindest nicht in positiver Hinsicht", so Trunk.

Positiv sieht die Nationalratsabgeordnete die Gemeinderatswahl. "Haider wird morgen auch in Kärnten an das Wahlergebnis vom November erinnert werden und sehen, dass sich die Kärntner nicht von ihm benutzen lassen wollen", sagte Trunk abschließend. (Schluss)

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