Onodi: Für alle jungen Menschen in Nö muss eine qualifizierte Ausbildung gesichert sein

Pro Niederösterreich-Enquete "Erfolg aus Bildung. Mit der passenden Ausbildung zum richtigen Beruf."

. Wr. Neudorf (SPI) - Niederösterreichs LHStv. Heidemaria Onodi forderte anlässlich der Pro Niederösterreich Enquete im BerufsInfoZentrum in Wr. Neudorf: "Alle jungen Menschen in Niederöstereich müssen ein Recht auf qualifizierte Ausbildung haben." Und weiter: "Durch das derzeitige unzureichende Ausbildungssystem kommt es zu einer weiteren Verschärfung der Ungleichheit der Chancen. In Niederöstereich haben wir sehr unterschiedliche Regionen. Darauf ist Rücksicht zu nehmen, wenn man das Berufsausbildungssystem einer grundlegenden Reform unterzieht."

Emil Schabl, 2. Landtagspräsident, dazu: "Eine Zertifizierung und Evaluierung der Berufsausbildung ist unbedingt nötig, um Qualitätssicherung in diesem Bereich zu erzielen." Und weiter: " Genug Geld ist vorhanden, nur wird es falsch eingesetzt. Deshalb fordern wir den Landesberufsaubildunbgsfonds, der eine zielgerichtete Verwendung der Mittel sicherstellt."

Dass die Berufsausbildung der Jugendlich in NÖ grundlegend verbessert werden müsse und dass eine fundierte Berufsinformation in den Schulen unbedingt nötig sei, darüber waren sich alle ReferentInnen und DiskutantInnen einig.

Unter der Moderation von Dr. Gerfried Sperl, Chefredakteur des "Standard", befasste sich eine erfahrene Expertenrunde - Dr. Lorenz Lassingg (Institut für höhere Studien), Alfred Benedik (Leiter des AMS Mödling), Gustav Lenzki (Referat für Lehrlings- und Jugendschutz der AK NÖ) und Karl Müller (Direktor der Polytechnischen Schule Mödling) - mit der dringenden Notwendigkeit eines für alle gesicherten und effizienten Berufsausbildungssystems.

Onodi: "Eines ist klar: Je höher die Bildung, desto geringer ist die Gefahr arbeitslos zu werden. Das wird durch die PISA Studie eindeutig belegt. Der eklatante Unterschied von Stadt - Land sowie die Benachteiligung der Frauen auf dem Gebiet der Berufsausbildung muss ausgeglichen werden. Dieser gleichberechtigte Zugang zur Berufsausbildung muss für alle Regionen Niederösterreichs sichergestellt werden, damit NÖ im europaweiten Vergleich bestehen kann." (Schluss)

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