Kranzl: Innenminister Strasser schiebt Verantwortung für aus der Bundesbetreuung entlassene Flüchtlinge auf Niederösterreich ab !

"Heimkehrbetreuung" darf nicht nur in Traiskirchen stattfinden!

Niederösterreich (SPI) "Derzeit findet eine Verlagerung von in Bundesbetreuung befindlichen Flüchtlingen aus ganz Österreich ins "Lager" Traiskirchen statt. Dort werden sie eine Woche in "Heimkehrbetreuung" genommen. Alle, die sich nicht zur Heimreise "überreden" lassen, werden aus der Bundesbetreuung entlassen - sprich in Traiskirchen auf die Strasse gestellt. Damit endet für den Bund die "Betreuung". So geht es nicht, damit wird Niederösterreich zum Flüchtlingsschauplatz Nr. 1", empört sich Soziallandesrätin Christa Kranzl.

"Diese Vorgangsweise ist unmenschlich und schafft gewaltige Probleme. Hier werden Flüchtlinge über Anordnung des Staates in die Illegalität geschickt. Alle Aufnahmestellen in und rund um Traiskirchen sind voll, Quartiere für die vom Bund auf die Strasse Gesetzten sind keine vorhanden. Was glaubt der Herr Innenminister, dass die solcherart aus der Bundesbetreuung Entlassenen tun sollen? Ist es ihm egal, was die Bevölkerung dazu sagt ? Will er damit ein Klima der Fremdenfeindlichkeit inszenieren? Ich verlange, dass die "Heimkehrbetreuung" in den einzelnen Bundesländern stattfindet. Niederösterreich und besonders Traiskirchen sind nicht in der Lage, die gesamte Verantwortung alleine zu tragen", so Landesrätin Christa Kranzl. sw

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