Brinek: Begrüße frauenpolitischen Beirat für Universitäten!

ÖAAB-Frauenvorsitzende Brinek unterstützt weitere Anstrengung zur Erreichung einer 52 Prozent-Frauenquote

Wien, 7. März 2003 (ÖVP-PK) "Der zu Semesterbeginn von Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer vorgestellte frauenpolitische Beirat für Universitäten ist ein weiteres erfolgsversprechendes Instrument zur Förderung von Frauen im Wissenschaftsbereich", sagte heute, Freitag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek. Damit werde die Erhöhung des Frauenanteils in leitenden Funktionen an den Universitäten zügig vorangetrieben und Standards für die künftigen Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten festgeschrieben. ****

"Mit dem neuen frauenpolitischen Beirat soll vor allem die Implementierung des UG 2002 in Hinblick auf seine geschlechtsspezifischen Auswirkungen begleitet und diskutiert werden. Die Mitglieder dieses Rates, allesamt Expertinnen aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung sind ein Garant für seine engagierte Arbeit", so Brinek. Weiters werde jene Studie des Wissenschaftsministeriums begrüßt, die die bisherigen Instrumente und Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern evaluieren soll.

Vor allem im Hinblick auf den morgigen internationalen Frauentag unterstützt die ÖVP-Wissenschaftssprecherin und ÖAAB-Frauenvorsitzende Gertrude Brinek die weitere Anstrengung zur Erreichung einer 52 Prozent-Frauenquote in allen Wissenschafts- und Bildungsbereichen. Die Nominierung von 50 Prozent weiblichen Universitätsräten durch Wissenschaftsministerin Gehrer habe mit dem alten Vorurteil aufgeräumt, dass es nicht genügend qualifizierte Frauen gebe.

"In allen Gremien und auf allen organisatorischen Ebenen des UG 2002 soll nun rasch die Frauenquote zügig angehoben werden. Mit der Motivation von jungen Frauen, sich in den Feldern von Wissenschaft und Bildung auch gegen so manchen Männerwiderstand durchzusetzen, habe jede Frauenpolitik an den Universitäten zu beginnen," so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin. Noch immer herrsche bei den Unis ein Old-Boys-Network, das sich um die Berücksichtigung von jungen Wissenschafterinnen zu wenig kümmere.

Das im Regierungsprogramm vorgesehene Ziel, die Forscherinnen-und Forscherzahl zu erhöhen und Investitionen in Forschung und Entwicklung zu steigern und die Akademikerquote zu erhöhen, bedeutet für junge Wissenschafterinnen auch Chancen für erfolgreiche Berufskarieren. "Nun kommt mit dem frauenpolitischen Beirat für Universitäten ein weiteres taugliches Instrument zum Bundesgleichbehandlungsgesetz, wie etwa dem Arbeitskreis zur Gleichbehandlung und den Stipendienprogrammen, hinzu", schloss Brinek.

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