Auftaktveranstaltung der"Innovatives System Bahn-ISB"-Plattform

Zukunftsweisende Forschungsprojekte machen Bahn effizienter und attraktiver

Wien (BMVIT/OTS) - Großer Andrang und ebensolches Interesse herrschte bei der
Auftaktveranstaltung der ISB-Plattform am 6. März 2003 im Technischen Museum Wien. Die Plattform wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) anlässlich des Starts des neuen Forschungsprogramms "Innovatives System Bahn-ISB"im vergangenen Jahr eingerichtet. Sie soll am Programm beteiligten und interessierten Institutionen und Unternehmen als Schnittstelle für Informationsaustausch und Kommunikation dienen.***

Dem Motto der Veranstaltung "präsentieren-informieren-kontaktieren"
entsprechend wurden die 15 Siegerprojekte der ersten Ausschreibung von ISB präsentiert. Antoine Mynard von ERRAC (European Rail Research Advisory Council) informierte über die Initiative der europäischen Kommission, der EU-Mitgliedsstaaten und der Schienenverkehrsindustrie die sich die Koordination der europäischen Forschung und Technologieentwicklung im Bereich des Schienenverkehrs zur Aufgabe gemacht hat. Ziel ist es, dem Schienenverkehr bis zum Jahr 2020 wieder eine bedeutende Rolle im europäischen Gesamtverkehr zu sichern.

Die rasante Entwicklung neuer Verkehrstechnologien, Veränderungen durch die Liberalisierung der Bahn und die bevorstehende EU-Erweiterung stellen die österreichische Schienenverkehrsindustrie vor neue Herausforderungen. Um langfristige Lösungen für die Schienenverkehrssysteme der Zukunft entwickeln zu können und die Bahn als umweltverträglichen Verkehrsträger noch effizienter und attraktiver zu machen, hat das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie das Forschungsprogramm ISB Innovatives System Bahn gestartet.

Zukunftsweisende ISB-Forschungsprojekte

Insgesamt 52 interdisziplinär besetzte Teams aus den Bereichen Forschung, Industrie und Anwendung bewarben sich um Fördermittel in Höhe von 3,5 Mio Euro. Die besten 15 Projekte wurden von einer internationalen Expertenjury zur Förderung vorgeschlagen.

Die Siegerprojekte

  • REWI – Rahmenschwelle – Entwicklung von Weicheninnovationen Konsortium: Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH; ÖBB-Geschäftsbereich Fahrweg; TU Graz - Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft; Getzner Werkstoffe GmbH; Semperit Technische Produkte GmbH & Co KG; SSL Stahlbetonschwellenwerk Linz Hollitzer Baustoffwerke Graz GmbH u. Co; VAE Eisenbahnsysteme GmbH; Ing.-Büro Dr. Herbert Hasslinger
  • ROSE – Rahmenschwelle – Optimierung des Schall- und Erschütterungsverhaltens Konsortium: Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH; ÖBB-Geschäftsbereich Fahrweg; TU Graz - Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft; Getzner Werkstoffe GmbH; Semperit Technische Produkte GmbH & Co KG; SSL Stahlbetonschwellenwerk Linz Hollitzer Baustoffwerke Graz GmbH; psiA-Consult Umweltforschung und Engineering GmbH; Ing.-Büro Dr. Herbert Hasslinger
  • Niedrige Lärmabschirmung für Bahnstrecken Konsortium: Orange Architekten; DI Dr. techn. Peter Mandl, Ingenieurkonsulent für Bauwesen; Mag. Erich Meisterhofer, Technisches Büro für Physik; Lignatur AG; Finnforest Österreich GmbH; PARA-Chemie GmbH
  • TMS – Traffic Management Konsortium: Siemens AG Österreich; FH Joanneum Kapfenberg; RailConsult; WU Wien - Institut für Transportwirtschaft und Logistik; AMC Management Consulting GmbH
  • Sicherungssystemintegrierte Checkpoint-Anlagen für automatische Zugüberwachung Konsortium: ALCATEL Austria AG; ÖBB; TU Wien, Institut für Eisenbahnwesen, Verkehrswirtschaft und Seilbahnen; TU Wien, Institut für Elektrische Mess- und Schaltungstechnik
  • Intelligenter Reisezug- und Regionalbahnwagen Konsortium: INOVA Holding GmbH; ÖBB
  • Hochverfügbare, hochsichere, intelligente Eisenbahnkreuzungs-Sicherungsanlagen Konsortium: Dr. techn. Josef Zelisko, Fabrik für Elektrotechnik und Maschinenbau GmbH.; Firma Dr. Landrock, Sicherheits- und EDV-DienstleistungsGmbH
  • TENZ – Innovativer Einsatz der Telematik zur Erhöhung der Sicherheit in der Betriebsführung begleitloser Nahverkehrszüge Konsortium: ÖBB-Geschäftsbereich Personenverkehr; ÖBB-Geschäftsbereich Traktion, Externes Forschungsinstitut
  • Versuchseinrichtung zur Prüfung von schwingungs- und schalldämpfenden Fahrzeugbauteilen Konsortium: TU Wien, Institut für Maschinendynamik und Messtechnik; Schweißtechnische Zentralanstalt
  • Intelligente Klimaanlage Konsortium: Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal GmbH; LOB Logistik- und Organisations GmbH; ÖBB; KIEPE Electric GmbH
  • Hochleistungsprimärfederstufe für Fahrwerke von Schienenfahrzeugen Konsortium: FH Joanneum GmbH, Studiengang Schienenfahrzeugtechnik; Siemens SGP Verkehrstechnik GmbH
  • Kontrollierte Rollkontaktermüdung Konsortium: Siemens SGP Verkehrstechnik GmbH; Montanuniversität Leoben - Institut für Mechanik
  • Prüfung von Drehgestellrahmen für schnellfahrende Schienenfahrzeuge Konsortium: SZA - Schweißtechnische Zentralanstalt; Siemens SGP Verkehrstechnik GmbH
  • Railport Linz Konsortium: Logistik Technologie; Florianer Bahn Forschungs- und ErrichtungsGmbH.; Flughafen Linz GmbH
  • Systemevaluierung und -optimierung des Schienengüterverkehrs in der Fläche – (Freight on Rail Austria – FORA) Konsortium: Ziviltechnikerbüro DI Dr. Heinz Dörr, Ingenieurkonsulent für Raumplanung und Raumordnung; Technikum Joanneum GmbH; Graz-Köflacher-Eisenbahn GmbH

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elke Nebenführ
Abteilung CS 2 -Kommunikation
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/7416
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