WGKK-Bittner: Weise Entscheidung von Vizekanzler Haupt

Leider um 3 Jahre und viele Millionen Euro zu spät

Wien (OTS) - "Ich beglückwünsche Herrn Vizekanzler Haupt zu seiner Initiative zur Abschaffung der Ambulanzgebühr. Es freut mich, dass er sich nun meiner Meinung und der vieler Experten angeschlossen hat" sagte der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner. "Leider kommt Haupts Einsicht reichlich spät: Tausende Patientinnen und Patienten, Ärzte und Ambulanzschwestern aber auch viele KollegInnen in den Ämtern der Landesregierungen, den Sozialversicherungen, der Volksanwaltschaft oder dem Verfassungsgerichtshof hätten sich viel Zeit, Ärger und Geld gespart, hätte man bei der offensichtlich missglückten Ambulanzgebühr früher die Notbremse gezogen. Alle notwendigen Entscheidungsgrundlagen lagen ja seit geraumer Zeit vor."

Die Forderung Haupts nach Personalkündigungen bei den Gebietskrankenkassen wertet Bittner als "Trotzreaktion die der Vizekanzler nicht notwendig hat". "Schließlich will Haupt ja auch nicht, dass nun Ambulanzschwestern oder Magistratsbeamte, die tausende Einsprüche zu bearbeiten hatten, gekündigt werden."

Die WGKK hat den Großteil ihrer ambulanzgebührenverursachten Arbeiten - einer sparsamen und modernen Verwaltungsführung entsprechend - an Fremdfirmen ausgelagert. Es ist daher sehr erfreulich, dass die WGKK nun im Bereich der Sachkosten Einsparungen lukrieren wird.

Die WGKK hat eine europaweit beispiellose Verwaltungskostenquote von nur 2,75 Prozent der Aufwendungen. "Ich lade Herrn Vizekanzler Haupt sehr herzlich in die Wiener Gebietskrankenkasse ein, um sich vor Ort ein Bild von einer effizienten Verwaltung zu machen" schloss Bittner.

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