Stadlbauer zu GATS: Rückschritt für Frauen zu befürchten - Rauch-Kallat gefordert!

Wien (SK) "Die neue Frauenministerin ist gefordert zu handeln angesichts der durch das GATS-Abkommen drohenden Verschlechterungen für die Frauen", erklärte SPÖ-Abgeordnete und SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die in der heutigen Presseaussendung der STOPP GATS-Kampagne dargelegten negativen Folgen der Liberalisierungen zeigen sehr deutlich, die dringende Notwendigkeit einer aktiven Frauenpolitik. "Es ist wirklich zu hoffen, dass für Rauch-Kallat nicht weiterhin das Vorhandensein von Frauen in der Politik ausreichend ist, sondern sie sich endlich zu einer Politik für die Interessen der Frauen bekennt", forderte Stadlbauer. ****

"Wenn die Frauenministerin in ihrer gestrigen Antrittsrede betonte, sie werde dafür eintreten, dass die Einkommensschere geschlossen wird und sie hiefür Maßnahmen setze, wäre interessant, welche Maßnahmen dies sind", so Stadlbauer, "denn die Ministerin hat uns keine einzige wissen lassen". Dies ist insofern prekär, da Studien gezeigt haben, dass gerade durch GATS und die damit verbundenen weiteren Liberalisierungen sich die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen noch weiter vergrößern", so Stadlbauer. Rauch-Kallat müsse sich aktiv gegen die drohenden Verschlechterungen einsetzen. "Wir wollen nicht hoffen, dass das neue Motto der ÖVP-Frauenpoltik wirklich Frust statt Lust lautet", bemerkte Stadlbauer abschließend. (Schluss) up/vs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0013