SPÖ-Ramskogler: "Die neue Frauenministerin soll Maßnahmen setzen, die sich an der Wirklichkeit der Frauen orientieren!"

Wien (SPW-K) - In der Aktuellen Stunde in der heutigen Sitzung
des Wiener Landtages verwies SPÖ-Landtagsabgeordnete Mag. Sonja Ramskogler darauf, dass der "Sager" von ÖVP-Obmann Finz "Jede Stimme ist wichtig, auch wenn es die einer Frau ist" auch Im Internet behandelt und diskutiert wurde und viele Österreicherinnen äußerste betroffen waren und sich diskriminiert gefühlt hätten. "Die Antwort der ÖVP war die, dass die ÖVP ohnehin eine frauenfreundliche Partei sei, Finz drei Stellvertreterinnen habe. demgegenüber steht aber die traurige Tatsache, dass von 79 ÖVP-Abgeordneten im Nationalrat nur 29 davon Frauen sind, im Wiener Gemeinderat überhaupt nur drei ÖVP-Mandatarinnen sitzen und die nunmehrige Frauenministerin Rauch-Kallat noch vor drei Jahren gemeint hat ein Frauenministerium ist nicht notwendig und die Frauen sollen endlich aufhören zu jammern", kritisierte Ramskogler.****

Die Arbeitslosigkeit, so die SPÖ-Landtagsabgeordnete weiter, bei den Frauen in Österreich sei bedrückend, wenngleich es in Wien gelungen sei die Frauenarbeitslosigkeit um 3,5 Prozent zu reduzieren, österreichweit waren es nur1,5 Prozent. "Angesichts dieser traurigen Tatsache propagiert die neue Frauenministerin Mehr Lust statt Frust was im Lichte der Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten , der Pensionsreform etc, was von den Frauen nur als blanker Hohn gewertet werden kann, denn diese Maßnahmen können nur Frust erzeugen. Wir warten deshalb darauf, dass die neue Frauenministerin Initiativen und Maßnahmen setzt, die soziale und demokratisch sind und die sich an der Wirklichkeit der österreichischen Frauen orientieren", forderte Ramskogler abschließend. (Schluss)

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