Warmuth: Kritik an SPÖ-Doppelbödigkeit

Klagenfurt, 2002-03-07 (fpd) Bezogen auf die heutige Kritik von SP-Frauensprecherin Melitta Trunk, wonach es in Kärnten zuwenig bedarfsgerechte Kinderbetreuungsplätze und fehlende Nachmittagsbetreuung gebe, erklärte heute die FP-Frauensprecherin Wilma Warmuth, dass die SPÖ diesbezüglich in den letzten Monaten doppelbödig agiert habe. Die Tatsache, dass im Kärntner Landtag ein flexibles Kinderbetreuungsgesetz mit altersgemischter Kinderbetreuung gegen die Stimmen der Sozialdemokratischen Partei beschlossen worden sei, beweise, dass für die SPÖ bedarfsorientierte Kleinkind- und Schulkindbetreuung kein Thema sei. Immerhin beinhalte dieses Gesetz jene Flexibilität, welches Eltern erlaubt, Beruf und Familie optimal vereinbaren zu können. Zudem bestehe in Kärnten derzeit ein Überhang von 1750 nicht ausgelasteter Kinderbetreuungsplätze.

"Mit dem neuen Kindergartengesetz, welches die SPÖ blockiert hat, wird es gelingen gezielte Kinderbetreuungskonzepte in allen Teilen Kärntens umzusetzen. Ich fordere daher SPÖ-Frauensprecherin Melitta Trunk auf, in ihren eigenen Reihen das Abstimmungsverhalten zu Lasten der Frauen zu hinterfragen und nicht mehr doppelbödig zu agieren", schloss Warmuth

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