Ambrosch (KPÖ): Arbeiten bis zum Umfallen oder Gegenwehr der Frauen?

Wien (OTS) - "Arbeiten bis zum Umfallen sollen Frauen, die schon heute 2/3 der gesamtgesellschaftlichen Arbeit leisten und dafür um ein Drittel weniger oder gar nichts bezahlt bekommen. Ob die Pensionsreform oder die fast grenzenlose Öffnung der Ladenschlusszeiten, Frauen sind ungleich härter betroffen. Und sie sind es doppelt, sie sind es auch durch die geplanten Selbstbehalte im Gesundheitsbereich oder durch die Verteuerung von Öl und Gas. Und sie sind es dreifach, weil Kürzungen im Bildungs-, Gesundheits- und Pflegebereich die Gratisarbeit zuhause erhöhen wird. Dass Frauen überhaupt die eigene Existenz abgesprochen werden soll, beweist der jüngste Vorschlag zur Verschärfung des Scheidungsrechtes. Statt diesen fundamentalen Anti-Frauen-Kurs nur zu kommentieren, sollten sich alle oppositionellen Frauenorganisationen zusammenschließen, um über Gegenwehr nachzudenken. Denn alle Räder stehen still, wenn ihr starker Arm es will. Morgen am Internationalen Frauentag und an allen weiteren 364 Tagen", meint Heidi Ambrosch, Frauensprecherin der KPÖ.

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