"Weißes Gold" bleibt im eigenen Land

LH Haider: Keine Liberalisierung der Trinkwasserversorgung im Sinne des GATS-Abkommens - Kärnten-Position von Bundesregierung aufgegriffen

Klagenfurt (LPD) - Der massive Einsatz Kärntens zum Schutz heimischen Trinkwassers vor dem Zugriff durch private Konzerne und Wasserspekulanten zeige nun auch auf Bundesebene Erfolg, sagte heute Landeshauptmann Jörg Haider. So hat die neue Österreichische Bundesregierung in ihrem Programm zur beginnenden Gesetzgebungsperiode festgehalten, dass sie sich auf EU-Ebene dafür einsetzen werde, dass in den laufenden GATS-Verhandlungen unter anderem die Wasserversorgung nicht weiter liberalisiert werden soll.

Wie Haider in diesem Zusammenhang betonte, habe sich damit die Bundesregierung der langjährigen Kärnten-Position angeschlossen, bei Trinkwasser "Herr im eigenen Haus" zu bleiben. Denn das "Weiße Gold" dürfe nicht zum lukrativen Objekt von Spekulanten werden. Konzerne seien keine Wohltäter, ein Ausverkauf der heimischen Trinkwasserressourcen hätte auf Dauer einen enormen Anstieg der Wasserpreise bedeutet, so der Landeshauptmann. Wie Haider weiters betonte, werde Kärnten mit aller bisherigen Vehemenz darauf achten, dass die Bundesregierung ihre Zusagen im Zusammenhang mit dem GATS-Abkommen auch einhält.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0003