SCHWEISGUT: GROSSER EINSATZ DER NEUEN REGIERUNG FÜR DEN TOURISMUS

Wien, 7. März 2003 (ÖVP-K) ÖVP-Abg. Johannes Schweisgut, parlamentarischer Tourismussprecher der ÖVP, betonte heute, Freitag, dass die neue Regierung die Tourismuswirtschaft umfassend unterstützen und vertreten werde, auch wenn es kein eigenes Staatsekretariat mehr geben wird: "Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist von zentraler Bedeutung für die Einkommens-, Beschäftigungs- und Leistungsbilanzentwicklung, die neuerliche ÖVP-FPÖ-Koalition wird sich daher besonders für diesen Wirtschaftszweig einsetzen. Die Tourismussagenden werden in der neuen Legislaturperiode von Bundesminister Dr. Martin Bartenstein vertreten. Dr. Bartenstein wird ressortübergreifend versuchen, sämtliche Probleme im Tourismus zu lösen und sicherlich bestmögliche Lösungen erzielen", ist Schweisgut überzeugt. ****

Die in den letzten Tagen von Seiten der Opposition geäußerte Kritik an der Abschaffung des Staatsekretariats für Tourismus läßt Schweisgut nicht gelten: "Auch in Tirol - mit dem stärksten Tourismus aller Bundesländer - gibt es keinen eigenen Landesrat für Tourismus, die Interessen des Tourismus werden vom Landeshauptmann optimal vertreten. Diese Lösung hat sich dort gut bewährt, niemand kommt in Tirol auf die Idee, dies zu kritisieren. Bundesminister Bartenstein wird sicherlich die besten Personen für den Tourismus einsetzen, und das Ressort bleibt ohnehin unverändert erhalten".

Schweisgut verwies auch auf die Schwerpunkte der Tourismuspolitik in den kommenden vier Jahren - wie sie auch im Regierungsprogramm bereits jetzt festgehalten sind. Neben steuerlichen Maßnahmen wie der Streichung der 13. Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung ab 2004 und einer grundlegenden Steuerreform im nächsten Jahr von ca. einer Milliarde Euro und 2,5 Milliarden Euro im Jahre 2005 sind diese besonderen Maßnahmen vorgesehen:

  • Zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Österreich soll die Infrastruktur weiterentwickelt und die touristische KMU-Struktur erhalten werden.
  • Internationalisierung: Die EU-Erweiterung ist eine große Chance für den Tourismus in Österreich. Eine verstärkte Fokussierung auf die Märkte der EU-Erweiterungsländer wird erfolgen. Marktanteile im internationalen Vergleich sollen weiter gesteigert werden.
  • Weitere Schwerpunktsetzungen umfassen: Gesundheitstourismus, Kultur- und Städtetourismus, sowie das Destinationsmanagement.
  • Die Eigenkapitalbasis der heimischen Tourismusbetriebe ist zu stärken, der tourismusspezifischen Arbeitsmarktsituation ist weiterhin Rechnung zu tragen und der weitere Ausbau der elektronischen Informations- und Reservierungssysteme muss unterstützt werden.
  • Im Bereich der Saisoniers sind für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ausreichend Arbeitskräfte im Rahmen der geltenden Regelungen zur Verfügung zu stellen.

"Dies ist nur ein Auszug aus dem Regierungsprogramm und damit wird Österreich auch in Zukunft ein Tourismusland bleiben. Die Ökologisierung und die Umweltagenden sind auch dahingehend ausgerichtet, dem Tourismus Zukunft zu geben", schloss Schweisgut. (Schluss)

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