LH Haider: Kärnten setzt erfolgreiche Frauenförderpolitik fort

Mehr Frauen in Beschäftigung - Viele erfolgreiche Frauenprojekte - Einkommensschub auch durch familienpolitische Maßnahmen

Klagenfurt (LPD) - Die Einkommenssituation der Frauen in Kärnten wurde verbessert, ingesamt sei sehr viel zugunsten der Frauen und ihrer Förderung weitergebracht worden, wenngleich weiterhin noch viel zu tun ist, sagte Landeshauptmann Jörg Haider in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mag. Anna Moser, der Kärntner Regionalanwältin für Gleichbehandlungsfragen aus Anlass des Internationalen Frauentages. Für Frauen habe es noch nie so viele Beschäftigungsmöglichkeiten gegeben, so Haider. Die offensive Arbeitsmarktpolitik und Frauenförderpolitik werde fortgesetzt. Im heurigen Februar etwa waren um 3.201 mehr Frauen beschäftigt als im Vorjahr.

Nachholbedarf gebe es beispielsweise bei den Führungspositionen im Verwaltungsbereich, etwa bei den Bezirkshauptmannschaften. Hier allerdings würde es an Bewerberinnen fehlen. Ansonsten hätten die Frauen im mittleren Verwaltungsbereich (oder auch bei der Schulaufsicht) stark aufgeholt.

Über den Territorialen Beschäftigungspakt (AMS und Land), der insgesamt 22,3 Mio. Euro ausmacht, werde die Vorgabe nach Gender Mainstreaming zu rund 55 Prozent erfüllt. Langzeitarbeitslose, insbesondere Frauen, werden durch diesen Pakt besonders gefördert. Neben Eingliederungshilfen, gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten, Förderung von Kinderbetreuungseinrichtugnen und Frauenstiftungen wurden innovative Frauenförderprojekte initiiert. Hier sind vor allem das Callcenter-HelpDesk (spezifische Qualifizierung und Beschäftigung arbeitsloser Frauen), 4everyoung (Erlernen von Computer-Fertigkeiten) und Cross-Mentoring (Mentoring-Projekt für Frauen in Partnerschaft mit namhaften Firmen)hervorzuheben, die alle eine Vermittlungsquote von über 80 Prozent aufweisen. Auch das Business Frauen Center wird vom Land unterstützt.

Der Landeshauptmann erwähnte auch die Einkommens- und Kaufkraftstärkung für Familien und insbesondere alleinstehende Frauen durch die Einführung des Kindergeldes, bei dem Kärnten bekanntlich Pionierland war. Mit Kindergeld und Familienförderung würden rund 73 Mio. Euro an die Familien ausbezahlt, so Haider.

Anna Moser, Regionalanwältin für Gleichbehandlungsfragen, wies auf 101 Personen (davon 87 weiblich) hin, die im Vorjahr beraten wurden. Neben sexueller Belästigung werde das Thema Mobbing immer akuter, so Moser. Sie informierte weiters über geleistete Öffentlichkeits- und Bewußtseinsarbeit in Fragen beruflicher Gleichstellung. Viel werde hinsichtlich Kooperationen mit Betrieben und Sozialpartnern unternommen und dafür, Mädchen für neue zukunftsträchtige Lehrberufe zu interessieren.
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