JG: Von schwarz-blauer Pensionsreform wieder mal hauptsächlich Frauen betroffen

Ramskogler: "Frauenpolitik ist und bleibt der schwarz-blauen Regierung weiter unwichtig"

Wien (SK) "Die von der schwarz-blauen Regierung geplante Pensionsreform betrifft wieder einmal hauptsächlich Frauen. Schaut man sich die heute veröffentlichten Zahlen an, so müssen Frauen bis zu 12 Prozent an Pensionseinbußen hinnehmen, Männer hingegen nur bis zu 7 Prozent. Besonders betroffen davon sind die jetzt 30 bis 35 jährigen Frauen und natürlich all jene Menschen die geringfügig beschäftigt sind und dazu zählen vorwiegend Frauen, die auf Grund der Kindererziehung einfach nicht Vollzeit arbeiten gehen können", sagte die stv. Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ, Sonja Ramskogler am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Obwohl die neue Bundesregierung jetzt ein Ministerium für Familien und Generationen eingerichtet habe, das auch für Frauenfragen zuständig sein soll, fehlen auch weiterhin konkrete Ansätze zu aktiver Frauenpolitik. "Wenn Frau Minister Rauch-Kallat für Frauenfragen zuständig ist, verstehe ich nicht, wie sie diese eklatante Verschlechterung im Pensionssystem zulassen kann," gibt sich Ramskogler verärgert und fährt fort: "Sie scheint ja die Arbeit von Minister Haupt, der in der letzten Legislaturperiode dafür zuständig war, bis jetzt glänzend fortzuführen und weiter nichts für Frauen zu verbessern."

"Nicht außer Acht lassen darf man dabei auch die Tatsache, dass viele Alleinerzieherinnen, die zwar einen Arbeitsplatz haben, aber trotzdem nicht viel verdienen, bereits unter die Armutsgrenze fallen", so Ramskogler und unterstrich abschließend: "Wir setzen uns aktiv dafür ein die Situation der Frau am Arbeitsmarkt zu verbessern und ihr somit auch die Chance zu geben, einmal eine Pension beziehen zu können und fordern die Bundesregierung dazu auf, rasch Verbesserungsvorschläge in diese Richtung zu präsentieren!" (Schluss) ns/mp

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