Rasinger: Sozial gerecht Weltklasse-Gesundheitssystem sichern

Solidarität im Gesundheitsbereich erhalten

Wien, 4. März 2003 (ÖVP-PK) "Wir wollen unser Weltklasse-Gesundheitssystem sichern. Dazu muss es möglich sein, über moderate Selbstbehalte nachzudenken", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. z. NR Dr. Erwin Rasinger. In den kommenden Jahren wolle man Schwerpunkte bei der Vorsorge und Rehabilitation setzen und gleichzeitig die Spitäler entlasten sowie die niedergelassenen Ärzte aufwerten. "Es ist uns wichtig, die Solidarität zwischen Alt und Jung, Arm und Reich und vor allem Gesund und Krank im Gesundheitsbereich zu erhalten", so der ÖVP-Gesundheitssprecher. ****

Es sei klar, dass man Patienten mit Selbstbehalten nicht überfordern dürfe, um vor allem chronisch Kranke und Ärmere nicht zu überbelasten, "auf der anderen Seite kommt kein Gesundheitssystem auf der Welt gänzlich ohne Selbstbehalte aus", sagte Rasinger. Auch in Österreich gebe es schon derzeit ein Wirrwarr von Selbstbehalten, die es zu ordnen gelte.

Diese derzeitigen Selbstbehalte hätten ein Volumen von circa einer Milliarde Euro bei einem Gesamtausgabevolumen der Kassen von insgesamt 10,8 Milliarden Euro. "Wichtig ist, hier ein sozial gerechtes System zu finden, das den einzelnen nicht über Gebühr belastet und auf der anderen Seite das Kostenbewusstsein stärkt", so der ÖVP-Gesundheitssprecher. Gebe es die jetzigen Selbstbehalte wie etwa die Rezeptgebühren nicht, müssten Kassen viele Leistungen streichen, "weil sie dann einfach nicht mehr finanzierbar sind, und das kommt dann einem hundertprozentigen Selbstbehalt gleich", sagte Rasinger abschließend.

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