Kärnten entwickelt sich in konjunkturell schwierigen Zeiten gut

Geringer Anstieg bei Arbeitslosen im Bundesländervergleich - Hohe Zuwächse im Wintertourismus

Klagenfurt (LPD) - Trotz weltweiter Konjunkturabflachung
entwickelt sich Kärnten im Vergleich der österreichischen Bundesländer weiterhin gut. Wie Landeshauptmann Jörg Haider nach Vorliegen der jüngsten Zahlen zur Arbeitslosigkeit betonte, steige die Arbeitslosenrate im Süden Österreichs geringer an als im restlichen Bundesgebiet.

Gegenüber dem Vorjahr gibt es in Kärnten bei den Arbeitslosen konjunkturbedingt ein Plus von 3,1 Prozent. Zum Vergleich: Im Burgenland gab es einen Anstieg um 3,5 Prozent, gefolgt von Niederösterreich (+ 4,7 %), Salzburg (+ 5,0 %), Tirol (+ 5,1 %) und der Steiermark (+ 5,3 %). Den stärksten Zuwachs verzeichnete Vorarlberg mit einem Plus von 16,3 Prozent. Haider führt den geringeren Arbeitslosenanstieg in Kärnten auf die gezielten Maßnahmen zu Konjunkturbelebung in der Bauwirtschaft, den Förderungen für die Klein- und Mittelbetriebe sowie die Tourismusoffensive zurück.

Auch die Maßnahmen zur Belebung der Wintersaison haben in Kärnten positive Wirkung gezeigt, sagte Haider. Das Bundesland hat in der ersten Hälfte der Wintersaison 2002/03 mit einem Plus von fünf Prozent das zweitbeste Ergebnis nach Wien (+ 5,7 %) eingefahren. Das Traditions-Winterurlaubsgebiet Salzburg verzeichnete hingegen ein leichtes Minus von 0,1 Prozent, gefolgt von Niederösterreich (- 0,7 %) und Oberösterreich (- 2,9 %). Der Österreichschnitt lag lediglich bei einem Plus von 1,6 Prozent.
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