Verhandlungen über neuen ORF-Kollektivvertrag abgeschlossen

Wien (OTS) - Die ORF-Geschäftsführung und das Verhandlungsteam des Zentralbetriebsrats des ORF haben gestern, Montag, 3. März 2003, die Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag für den ORF abgeschlossen. Der neue Kollektivvertrag soll für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ORF gelten, die ab 1. Jänner 2004 einen Arbeitsvertrag mit dem ORF schließen. Damit sind auch ständige freie Mitarbeiter erfasst, die schon bisher für den ORF gearbeitet haben. Vorbehaltlich einer positiven Entscheidung im Zentralbetriebsrat wird der neue Kollektivvertrag dem Stiftungsrat in der Sitzung am Mittwoch, dem 26. März 2003, zur Genehmigung vorgelegt.

ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner zum Abschluss der Verhandlungen: "Ich selbst habe als freie Mitarbeiterin die Ungleichbehandlung von ORF-Mitarbeitern im ORF als ungerecht empfunden. Als Generaldirektorin des ORF bin ich daher mit dem erklärten Ziel angetreten, diese Situation zu verbessern. Mit dem neuen Kollektivvertrag ist dieses Ziel erreicht und auch die Grundlage für ein modernes und den zeitlichen Erfordernissen entsprechendes Bezügesystem geschaffen. Darauf bin ich stolz. Ich danke allen, die die oft sehr schwierigen Verhandlungen mit Verantwortungsgefühl und Weitblick geführt haben - insbesondere den Vertretern des Zentralbetriebsrats."

Vorsitzender des Zentralbetriebsrats des ORF, Heinz Fiedler: "Seit Jahrzehnten trete ich für eine faire rechtliche Grundlage der Beschäftigung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ORF ein. Der neue Kollektivvertrag bringt bisherigen freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutliche Verbesserungen und vor allem Sicherheit. Und der Vertrag gewährleistet, dass der ORF auch in Zukunft attraktive Arbeitsplätze zu bieten hat - die überlebenswichtige Voraussetzung für ein Medienunternehmen, dessen wichtigstes Potenzial motivierte und hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darstellen. Ich danke dem gesamten Verhandlungsteam."

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