Die KPÖ-Niederösterreich hat es geschafft!

Trotz undemokratischen Hürdenlaufs kandidiert die KPÖ in ganz Niederösterreich!

Sankt Pölten (OTS) - Vor 2 Tagen konnte die KPÖ im letzten der 21 Wahlkreise ihre Kandidatur zur Landtagswahl 2003 einreichen. Dazu waren pro Wahlkreis mindestens 50 Unterstützungserklärungen notwendig. Also mehr als 1.000 Unterschriften in ganz Niederösterreich, die entweder auf dem Gemeindeamt oder beim Notar geleistet werden mussten. Die Kandidatur wäre ohne die Unterschriften von zahlreichen demokratisch
gesinnten Menschen, die gewonnen werden konnten, die KPÖ zu unterstützen, nicht möglich gewesen.

"Wir möchten uns bei allen, die mithalfen, dass sich die KPÖ in ganz Niederösterreich als die soziale Alternative der Wahl stellen kann, sehr herzlich bedanken", erklärt der sichtlich erleichterte Spitzenkandidat, Betriebsrat Werner Hatzmayer.

"Bei diesen Landtagswahlen geht es mir als Betriebsrat in erster Linie um die Erhaltung und Schaffung von Vollzeitarbeitsplätzen", meint Werner Hatzmayer. "Der Trend, einen Vollzeitarbeitsplatz in mehrere Teilzeitarbeitsplätze aufzusplitten, muss unbedingt gestoppt werden. Dadurch, dass nur die Anzahl der Arbeitsplätze, aber nicht die jeweiligen Stunden zählen, schaut zwar die Arbeitsplatz- und Arbeitslosenstatistik besser aus, aber die betroffenen Menschen brauchen in Wirklichkeit mehrere Teilzeitarbeitsplätze, um von ihrer Arbeit leben zu können!"

Und damit ist Hatzmayer gleich bei seinem nächsten Anliegen, in dem er durch die vielen Gespräche beim Unterschriftensammeln auf der Strasse noch weiter bestärkt wurde: Ehrlichkeit in der Politik! "Da ist dauernd die Rede von der Politikverdrossenheit der Menschen. Wenn sie dauernd hinters Licht geführt, ja belogen werden, muss man sich dann darüber wundern? Ein Beispiel: erst endlose Regierungsverhandlungen, jetzt dieser "krönende Abschluss" und die Frage, warum haben wir überhaupt gewählt? Die Kluft, was die Menschen tagtäglich erleben und was sie von Politikern hören, wird immer größer. Die Wahrheit ist den Menschen nicht nur zumutbar, sondern wird immer wichtiger - für die Menschen, für die Politik und für die Demokratie in unserem Land!"

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