Rekrut mit Verdacht auf Meningitis behandelt

Vorbeugend Antibiotika an Soldaten und Bedienstete verteilt

Wien (BMLV) - Ein 19-jähriger Rekrut des Bundesheeres ist in Niederösterreich vermutlich an Meningitis erkrankt. Der Grundwehrdiener wird derzeit im Wiener AKH behandelt. Der junge Soldat ist im September 2002 beim Panzergrenadierbataillon 35 in Großmittel eingerückt. Der Rekrut nahm gerade an einem Ausbildungsprogramm im niederösterreichischen Allentsteig teil. Nach Aussagen der behandelnden Ärzte geht es dem Erkrankten bereits besser. Das Bundesheer hat nach der Verdachts-Diagnose die vorbeugende Verteilung von Antibiotika an Soldaten und Bedienstete in niederösterreichischen Garnisonen veranlasst.

Als Meningitis werden alle entzündlichen Vorgänge an der Haut des Gehirns und des Rückenmarks bezeichnet. Aggressive Formen dieser Entzündung greifen oft das Herz oder die Nerven des Gehirns und des Rückenmarks an. Die Krankheit ist übertragbar. Sie macht sich durch Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Berührungsüberempfindlichkeit, Fieber, Erbrechen und Benommenheit bemerkbar.

Pro Jahr gibt es in Österreich etwa 130 Erkrankungen. Statistisch gesehen erkranken Kleinkinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren und Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren am häufigsten.

1. März 2003 Dr. Schober (Schluss)

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