Warnstreiks

Berlin (OTS) - Anmod. (Vorschlag)

Die ersten Verhandlungen zwischen den Bahngewerkschaften und der Deutschen Bahn AG verliefen bisher ohne konkrete Ergebnisse. Jetzt drohen bundesweite Warnstreiks. Bahn-Reisende müssen deshalb ab Samstag mit Verspätungen von Zügen rechnen.

Text
Für Samstag haben die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA zu punktuellen Warnstreiks aufgerufen. Die Arbeitnehmer-Vertreter kündigten vor allem Aktionen in Nordrhein-Westfalen an. Dazu Dr. Norbert Bensel, Personalvorstand der Deutschen Bahn:

O-Ton (ors09321) Dr. Norbert Bensel, Personalvorstand Deutsche Bahn AG (Länge: 0:15 sec.)

Der Warnstreik, ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe es nicht, dass wir schon in der jetzigen Phase schon mit Streik bedroht werden. Wir sind in den Verhandlungen, wir wollen verhandeln, und wir wollen für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein vernünftiges Angebot erreichen.

Text
Bei dem Verhandlungstermin am 26. Februar war vereinbart worden, dass erstmals am 6. März Forderungen und Angebote diskutiert werden sollen.

O-Ton (ors09322) Dr. Norbert Bensel, Personalvorstand Deutsche Bahn AG (0:14 sec.)

Wir werden am 6. März weiterverhandeln. Und wir streiten uns zur Zeit noch gar nicht über die Tarifverhandlungen, sondern wir verhandeln über ein Schlichtungsabkommen das wir brauchen, um in die Verhandlungen überhaupt einsteigen zu können.

Text
Deshalb werfen die Arbeitnehmervertreter der Arbeitgeberseite Verzögerungstaktik vor. Doch Personalvorstand Norbert Bensel betont deren Gesprächsbereitschaft:

O-Ton (ors09323) Dr. Norbert Bensel, Personalvorstand Deutsche Bahn AG (ca. 0:08 sec.)

Ja, wir sind gesprächbereit, wir sind verhandlungsbereit. Wir haben ein Angebot. Wir wollen dieses Angebot jetzt endlich mit den Gewerkschaften verhandeln.

Text
Wie lange die Warnstreiks dauern, lässt die Gewerkschaft bisher offen. Doch schon jetzt ist klar, wer die Hauptleidtragenden der Aktionen sein werden: die Bahnreisenden. Auch deshalb bemüht man sich auf Arbeitgeberseite die Wogen zu glätten:

O-Ton (ors09324) Dr. Norbert Bensel, Personalvorstand Deutsche Bahn AG (ca. 0:20 sec.)

Ich bin optimistisch, dass wir zu einem Ergebnis kommen. Wir müssen auch zu einem Ergebnis kommen. Unsere Mitarbeiter haben in den letzten 12 Monaten vieles erreicht, vieles geleistet. Sie arbeiten jeden Tag am Kunden. Und das ist wichtig für uns. Und deswegen ist auch ein Streik so schlimm. Weil es die Kunden trifft und in dieser Phase eigentlich noch nicht das angemessene Mittel ist.

Text
Wegen der Warnstreiks hat die Deutsche Bahn eine kostenlose Service-Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 0800-6644225 können sich Reisende über mögliche Fahrplanänderungen informieren.

***************
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Die Originaltöne werden per Satellit verschickt und können auf Wunsch kostenfrei per MusicTaxi überspielt werden. Wenden Sie sich dafür bitte mit dem Stichwort "ors" an unseren Partner Radio Dienst Syndication+Network GmbH+Co.KG, Kundenhotline: 0049(0)89/4999 4999. Im Internet sind sie als Download (Ors0932, 48 kHz) verfügbar unter http://www.presseportal.de.

Die O-Töne sind honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an RadioMaster@newsaktuell.de.

ors Originaltext: Dt. Bahn AG

Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Uwe Herz,
stellv. Konzernsprecher
Tel: 0049 (0)30-29761128

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAA0001