RFW verrät Klein- und Mittelbetriebe

Wien (OTS) - Als "atemberaubend" bezeichnete heute der Präsident des Wirtschaftsverbandes Wien, GR Fritz Strobl, Aussagen des Salzburger RFW-Obmanns Helmut Haigermoser, der eine 72-Stunden-Rahmenöffnungszeit als akzeptabel bezeichnet hatte. "Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender verrät damit eklatant die Interessen der Klein- und Mittelbetriebe.", führte Strobl aus. Die 72 Stunden würden nicht zufällig nur von großen Handelsketten gefordert. Dabei ginge es ausschließlich um eine weitere Umverteilung von kleinen zu großen Betrieben. Der RFW hätte sich bisher als Hüter der Interessen der KMU bezeichnet, sei aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit umgefallen, wenn es um den Zugang zu Macht und Positionen der FPÖ gegangen wäre. Auch nun sei das In-die-Knie-Gehen vor der Lobby der "Großen" sichtbar, spürbar und riechbar. Der Wirtschaftsverband Wien habe mehrfach vorgeschlagen, eine Öffnung bis 22.00 Uhr zu ermöglichen, wenn eine Rahmenöffnung von 66 Stunden gewahrt bliebe. "Das würde den KMU erlauben, Nischen zu besetzen. Was Haigermoser hier anstrebt, ist kontraproduktiv und gegen die Nahversorgung gerichtet", so Strobl. Eine Vertretung wie dieser RFW desavouiere sich mit Anlauf.

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