Seniorenbund-Aufruf an SP-Pensionistenchef Blecha nach radikal-sozialistischen Hetztiraden:

Wien (OTS) - "Bevor die politische Zusammenarbeit im Interesse
aller Senioren Österreichs leidet - Schluss mit unverantwortlichen Drohungen und Scharfmacherei im überholten Blecha-Stil von früher !"

"Österreichs ältere Menschen haben ganz sicher kein Verständnis dafür, dass der bisherige erfolgreiche Stil der Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik durch eine verantwortungslose Radikalisierung grundlos und einseitig gefährdet wird!" So kommentiert der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, Heinz K. Becker, die gestrigen extrem aggressiven Äußerungen von SP-Pensionistenchef Karl Blecha bei einer Veranstaltung in Oberösterreich (die er in einem schon fast an die unseligen Zeiten der Zwischenkriegszeit erinnernden Stil darbot). Blecha kündigte an, die Bundesregierung "rücksichtslos und gnadenlos zu bekämpfen" und drohte mit "besonders harter Antwort" und radikalen Kampfmaßnahmen zusammen mit Gewerkschaftskreisen.

Becker stellt nun die berechtigte Frage in den Raum, was Blecha mit "rücksichtslos und gnadenlos" bzw. mit "harter Antwort" meine. Diese Sprache erinnere fatal an jene von Extremisten und Radikalinskis, die einer Politik auf der Straße den Vorzug geben anstatt die sachliche Zusammenarbeit auf der politischer Ebene zu suchen.

Es sei in diesem Zusammenhang festzustellen, dass Blecha's Verhalten auch in einem krassen Widerspruch zu seiner Aufgabe als im Jahre 2003 geschäftsführender Präsident des Österreichischen Seniorenrates, also der gesetzlichen und überparteilichen Interessenvertretung für alle 2 Millionen Senioren in Österreich, steht. Es sei zu befürchten, dass Blecha gezielt die Reformpolitik der neuen Bundesregierung zur langfristigen Sicherung des Pensions-und des Gesundheitssystems boykottiert, und damit das Ziel der wirksamen Zukunftssicherung für Jung und Alt gefährdet. "Damit würde Blecha aktiv gegen die Interessen von Österreichs Pensionisten auftreten. Daher fordern wir ihn auf, zum Stil der Zusammenarbeit zurückzukehren, bevor die gemeinsamen Interessen der Senioren Schaden erleiden. "Was niemand will, ist der Zustand, wo nur die gesetzlich unbedingt notwendigen Bestimmungen in der Seniorenratsarbeit erfüllt werden und auf die unzähligen, weit darüber hinaus gehenden und so wertvollen Maßnahmen der Zusammenarbeit im Interesse der älteren Generation verzichtet wird."

Becker weiter: "Vorrangiges und gemeinsames Ziel muss sein, die rechtzeitigen Reformen der Bundesregierung zur Sanierung des Staatshaushaltes für eine langfristige Sicherung des Pensions- und Gesundheitssystems für alle Generationen Österreichs massiv zu unterstützen." Nur gemeinsam könne die hohe Bedeutung des Umlagesystems als Grundlage des sozialen Niveaus für die ältere Generation bewahrt werden.

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