Brinek: Mautz und Weinberger sollen bei Tatsachen bleiben

Wien, 27. Februar 2003 (ÖVP-PK) "Die Vorsitzenden der rot-grünen ÖH-Führung Mautz und Weinberger sollen bei den Tatsachen bleiben und nicht andauernd über eine völlig aus der Luft gegriffene soziale Belastung der Studierenden durch die Studienbeiträge diskutieren", erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. ****

So sei bereits im Jänner ein erster Auszug des Rohberichts zur sozialen Lage der Studierenden veröffentlicht worden. Darin kommen die Autoren der IHS-Studie zum Schluss, dass sich der Hochschulzugang in den letzten Jahren im Hinblick auf die soziale Herkunft der Studierenden nicht verändert habe. Auch nach Einführung der Studienbeiträge würden sich keine Veränderungen zeigen. Durch die umfassende Ausweitung der Mittel für die Studienförderung auf 145 Mio. Euro wurde dafür gesorgt, dass jeder, der studieren will und die notwendigen Voraussetzungen mitbringt, auch studieren kann.

Entgegen der Erwartung von Mautz und Weinberger, zeigen die vorliegenden statistischen Daten einen deutlichen Anstieg der Absolventenzahlen. Diese sind im Studienjahr 2000/01 um acht Prozent und im vergangenen Studienjahr um weitere 0,7 Prozent gestiegen. Allein diese Tatsachen zeigten, dass die Studienbeiträge nicht nur zusätzliche Mittel für die Universitäten, sondern auch eine Verkürzung der Studiendauer mit sich brächten. Ebenfalls entgegen der Behauptung der ÖH-Führung, dass Studierende auf Grund der höheren Erwerbstätigkeit weniger zum Studieren kämen, zeigen die heute von der APA veröffentlichten Daten aus dem Rohbericht, dass die durchschnittlichen Studienaktivitäten von 1998 mit 30,4 Wochenstunden auf 31 im Jahr 2002 gestiegen sind. "Mautz und Weinberger wären gut beraten, dies endlich zur Kenntnis zu nehmen und sich den wirklichen Anliegen derjenigen, die sie vertreten sollten, zuzuwenden", so Brinek.

Die von Mautz und Weinberger erhobenen Vorwürfe, Bildungsministerin Gehrer halte einen fertigen Bericht zurück, wies Brinek entschieden zurück. Nach Fertigstellung einer Rohversion des "Berichts zur sozialen Lage der Studierenden" durch das IHS hat das Bildungsministerium Anfang des Jahres vertiefende Analysen und Auswertungen zu ausgewählten Themenbereichen in Auftrag gegeben. "Erst nach Einarbeitung dieser zusätzlichen Daten kann der Endbericht veröffentlicht werden", erklärte Brinek abschließend.

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