Morak: beeindruckende Leistungsschau österreichischer Kunst- und Kulturgeschichte

Ausstellungseröffnung zum Großen Österreichischen Staatspreis "Kunst.Kunst.Kunst" am 28. Februar 2003 im 20er Haus

Wien (OTS) - "Diese Ausstellung ist eine beeindruckende Leistungsschau, die uns einmal mehr vor Augen führt, über welches Potential an künstlerischer Leistung Österreich verfügt. Gemeinsam mit dem Katalog bietet sie erstmals eine einzigartige ästhetische und inhaltliche Aufarbeitung der Entwicklung der Kunst- und Kulturgeschichte Österreichs." Das sagte Kunststaatssekretär Franz Morak, heute, Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz zur Ausstellung über die Preisträger des Großen Österreichischen Staatspreises und des Kunstsenats gemeinsam mit dem Präsidenten des Kunstsenats, Hans Hollein, Kurator John Sailer, dem Direktor der österreichischen Galerie Belvedere Gerbert Frodl und Gustav Peichl. Als weitere Mitglieder des Kunstsenats waren auch Günther Brus, Friedrich Cerha, Maria Lassnig, Gerhard Rühm, und Walter Pichler anwesend.

Die bis 6. April laufende Ausstellung "ist ein Kommentar zu den letzten 50 Jahren österreichischer Kulturgeschichte und präsentiert ein Gremium von herausragenden Persönlichkeiten. Denn Kunst ist immer eine Bebilderung, Bebauung, eine Aufnahme von den Klängen der Zeit und ihrer Literatur", so Morak weiter. Der Staatssekretär betonte in diesem Zusammenhang auch das Verdienst der historischen Aufarbeitung der Entstehung und problematischen Instrumentalisierung des Staatspreises in den 30er Jahren aber auch noch zu Beginn der 50er Jahre. Unter den zweiundneunzig Preisträgern finden sich aber auch einige Namen, die zur Frage Anlass geben, ob "sie zu jeder Zeit so behandelt wurden, wie es ihrer heute anerkannten Leistung entsprach", so Morak.

Die Liste der Staatspreisträger lese sich wie eine "Best-of-Liste der österreichischen Künstlerinnen und Künstler. "Der Stolz auf unsere Künstlerinnen und Künstler sollte sich nicht nur auf vergangene Leistungen beziehen, sondern in dem Respekt seinen Ausdruck finden, den wir aktuellen künstlerischen Leistungen erweisen" so Morak, der sich abschließend beim Kunstsenat und Kurator John Sailer für die Initiative, diese Gesamtschau zu realisieren, bedankte.

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