Ramharter: Kein Road-Pricing auf der Stadtautobahn

Will der Wiener Bürgermeister tatsächlich den Schwerverkehr in der City?

(Wien, 27. Feb. 2003 / Fachliste der gewerblichen Wirtschaft ) "Alle Autobahnen auf Stadtgebiet müssen vom kommenden Road-Pricing für LKW ausgenommen werden", forderte heute der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer und langjährige Vorstand der Fachgruppe Personenverkehr in der Wiener Kammer, Karl Ramharter. Und weiter, "Man könnte ja fast glauben, die Wiener Stadtregierung möchte den Schwerverkehr von den Autobahnen in die Wohngebiete umlenken."

Während den Bürgern immer wieder versichert wird, mit dem Road-Pricing sollte der Transitverkehr gelenkt und eingedämmt werden, kommt nun scheinbar die Katze aus dem Sack: Es geht schlicht und einfach ums Geld. Da der Transitverkehr weniger als 15 Prozent des Verkehrs auf der Tangente ausmacht, geht es offensichtlich darum, alle LKW des Werksverkehrs zur Kasse zu bitten.

"Wenn die Stadtautobahnen nicht vom Road-Pricing ausgenommen werden, dann werden die vielen LKW für Zustellfahrten im Wiener Stadtgebiet sicher die Stadtautobahnen meiden," führte Ramharter weiter aus. Und weiter, "Auch der Stau wird sich im gesamten Stadtgebiet ausweiten und verstärken. Und es sollte jedem klar sein, wohin das führt! Zu einer stärkeren Belastung des übrigen Stadtgebietes durch Lärm und Abgase. Und das kann ja nun wirklich niemand wollen", schloß Ramharter. (Schluß) (gr)

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