FP-Strache: Droht Kettensägenmassaker im Wiener Stadtpark?

Dieser Wiener Stadtregierung ist leider alles zuzutrauen!

Wien, 27-02-2003 (fpd) - Völlig außer Rand und Band dürfte die sozialistische Wiener Stadtregierung geraten sein. Von der Planung und der gewollten Durchführung der Monstertürme in Wien-Mitte, über die zweifelhafte Vergabe der Meierei im Stadtpark zu einem weit unterdurchschnittlichen Preis, bis hin zu den altbekannten Malversationen bei der Wiener Flächenwidmung und der "ungewöhnliche Preispolitik" bei der Vergabe von Bauaufträgen zur Errichtung von Ampelanlagen reiche mittlerweile das Sündenregister der Wiener Rathaussozialisten. Dabei dürfte es sich, nach Ansicht des Landesobmann-Stellvertreters, LAbg. GR Heinz-Christian Strache, jedoch nur um die Spitze des Eisbergs handeln.

Die nunmehr bekannt gewordene Abholzung von 70 Bäumen im Wiener Stadtpark sei dabei ein vorläufiger Tiefpunkt der politischen Unzulänglichkeit der Wiener Stadtregierung. Dabei zeige sich von neuem, daß die Sozialisten offenbar am "Generalumbauplan" der Stadt weiter festhalten und die gewachsenen Altstadtkerne zu einer Betonwüste im Stile einer "Vorzeigekolchose" umbauen wollen. Anstatt mit vernünftigen Initiativen und mit Fingerspitzengefühl die Altstadtkerne zu attraktiveren, werden immer neuere Planungsschritte erkennbar, die bei politischen Beobachtern nur mehr Kopfschütteln auslösen.

Aber nicht nur durch die Rodung von 70 Bäumen sei das Ensemble des Stadtparks schwer gefährdet. So soll der Stadtpark mit einem Zubau an das denkmalgeschützte Gebäude und einer eigenen Gästezufahrt zur Meierei zugepflastert werden, um den Gästen des Restaurants den "langen und beschwerlichen Zugang" zur Meierei zu ersparen. Die von der Wiener FPÖ beantragte Kontrollamtsüberprüfung zu dieser Causa lässt leider bis zum heutigen Tage auf sich warten.

Daß jetzt sogar das Bundesdenkmalamt bei den geplanten Baumschlägerungen umgangen wurde und wiedereinmal über sämtliche Bedenken von Experten, Bürgerinitiativen etc. "drübergefahren" wird, zeuge schlußendlich von der unglaublichen Präpotenz und einem Machtmissbrauch, wie er in Wien überhaupt noch nie sichtbar geworden ist. Es finden zwar immer wieder Diskussionen statt - leider halten sich jedoch die Herrschaften im Rathaus nicht an die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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