Blecha protestiert gegen "Krankenstrafsteuer"

"Nach der Wahl ist immer alles anders"

Wien (SK) "Vor der Wahl haben die Regierungsparteien großmundig davon gesprochen, keine Steuern zu erhöhen bzw. keine neuen Abgaben einführen zu wollen. Das hörten die WählerInnen gerne, wissend, dass Österreich ohnehin die höchste Abgabenquote seiner Geschichte hat. Doch nach der Wahl ist wieder alles anders - Belastungen in einem nie da gewesenem Ausmaß sind nun geplant und sie treffen wieder einmal die sogenannten kleinen Leute", empörte sich heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha. ****

Blecha: "Ich protestiere gegen diese Belastungswelle. Zuerst will man uns einreden, dass der Besuch einer Ambulanz gegenüber einem Arztbesuch zu teuer ist und wir daher eine Ambulanz-Gebühr zu entrichten hätten. Dann kommt man drauf, dass diese Gebühr mehr kostet als sie bringt, von Lenkungseffekt überhaupt keine Spur. Und jetzt will man kranken Menschen für den Arztbesuch die letzten Euro aus der Tasche ziehen", sagte Blecha bei einer Pensionistenkundgebung in Waidhofen an der Thaya/NÖ.

Blecha sprach sich auch gegen eine "skandalös überdimensionierte und einseitige" Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages für Pensionisten aus. ÖVP und FPÖ planen diesen von derzeit 3,75 um einen Prozentpunkt anzuheben, was einer Erhöhung um 27 Prozent entspricht. Blecha abschließend: "Und im Gegenzug werden die Pensionen laufend gekürzt." (Schluss) wf/mm

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs Öffentlichkeitsarbeit, 1180 Wien, Gentzgasse 129, Tel. 01 313 72 31

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